Pfronten

Willkommen im Pfronten im Allgäu - Abwechslungsreich, authentisch und liebenswert präsentiert sich der Höhenluftkurort und Wintersportplatz . Die 13 Ortsteile sind Berg, Dorf, Halden, Heitlern, Kappel, Kreuzegg, Meilingen, Ösch, Rehbichel, Ried, Röfleuten, Steinach und Weißbach und bilden die beliebte Urlaubsgemeinde am Fuße der Tiroler und Allgäuer Alpen. Schon von Weitem grüßt der Glockenturm der spätbarocken St. Nikolaus-Kirche die Besucher des lebendigen Heuortes.

Pfarrkirche St. Nikolaus

Im Zeitalter des Barock erblühte das Pfrontener Künstlertum. Einheimischen Bauhandwerker und Künstler schufen ohne fremde Hilfe die Pfarrkirche St. Nikolaus und ihre Ausstattung. Hier sind vom Bildhauer Maximilan Hitzelberger und vom Maler Joseph Keller sehr anspruchsvolle Arbeiten erhalten. Der Kirchenbau begann 1687 und endete 1749 mit der Fertigstellung des Kirchenturms. Der Kirchturm in Form einer umgekehrten Enzianblüte ist einzigartig im Allgäu. Im wenig entfernten Freidhof wurde 2008 ein einzigartiger Kreuzweg mit Betstationen saniert.

Haus des Gastes

Das heutige Haus des Gastes diente früher als Schul- und Gemeindehaus. Der Raum links vom Eingang, jetzt mit Kunstschätzen gefüllt, war früher eine Arrestzelle für Spitzbuben. Besuchen Sie die kleine Ausstellung "Pfrontener Bräuche und Traditionen" im ersten Stock.

Kalkofen

Ein Kalkofen ist ein gemauerter Rundofen mit besonders gutem Luftzug. Er wurde mit Kalksteinen und Holz gefüllt und 3 – 4 Tage geheizt. Die nach dem Feuer zerfallenen Steine wurden in Erdgruben oder Bottichen aufgefangen und mit kaltem Wasser gelöscht. So entstand früher Düngekalk, Kalkfarbe oder Kalkmörtel.

Aktiv sein und Erholen zugleich

Grandiose Gipfel und ein sanftes Idyll, Berg- und Wandertouren, Liftanlagen und Bergbahnen, Alpen und Hütten, Nordic-Walking-Routen und Natur-Erlebnis-Pfade, eine 53 km lange, ganzjährig beschilderte, MTB-Marathon Strecke und viele Genussradeltouren wecken Energie und Lebensgeister. Kultur erfährt man, wenn man auf den Spuren des bayerischen Märchenkönigs wandelt: bei einer Wanderung zur höchstgelegenen Burgruine Deutschlands, der Falkenstein - Ludwigs II. letzter Traum eines weiteres Königsschlosses.

Ideenreich...

geht es im Werkstadel hinter dem Haus des Gastes zu. Beim Perlendrehen, Schnitzen, Filzen sowie weiteren Kursen sind der Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt. Für die Kinder hält Pfronten eine einzigartige Überraschung bereit. Auf neun aufwendig gestalteten Themenspielplätzen erleben die kleinen Gäste teilweise betreut die Welt der Ritter, Planeten, Märchen, Zirkus oder der Piraten.

Auf der Suche nach neuem Schwung?

Die intakte Natur, das gesunde Klima und wenig Pollenflug lassen zusammen mit Wohlfühl- und Heilbehandlungen den Alltagsstress verfliegen. Das Skifahrer-Herz findet im Winter hier alles, was es begehrt. Zahlreiche Loipen sind im Tal für den Langläufer gespurt. Der Wanderer findet geräumte, schöne markierte Wege vor. Pfronten pflegt zudem einen reichen Schatz an Traditionen und Brauchtum. Brauchtumsabende, Maibaumaufstellen, Viehscheid, Bauerntheater, u.v.m. füllen den Veranstaltungskalender.

Weitere Sehenswürdigkeiten und Ziele in Pfronten

  • Breitenbergbahn

4er Gondelbahn auf den Breitenberg - 4er Sessellift - Hochalp-Wander- und Naturschutzgebiet

Aggenstein - GEOpfad - freischwebender Aussichtssteg - 3 bewirtschaftete Alpen und Berggaststätten

  • Eissporthalle ? Eisiger Spaß in der Halle

1.800 m2 Eisfläche - Schlittschuhlaufen - Eisstockschießen - Eishockey - Stadiongaststätte

  • Tennishalle ? Tennis-Spaß unter Dach und Fach

Marka-Grain-Tennisplätze - Squash-Court - Tischtennisplatten

  • Heimathaus und Villa Goldonkel

Das heutige Heimathaus ist 1473 als Spital entstanden und diente noch im letzten Jahrhundert als Armenhaus. Heute beherbergt das 1990 sanierte Gebäude eine heimatkundliche Sammlung mit dem Schwerpunkt "Werkzeuge in Haus und Hof". Zusammen mit der darüber liegenden Villa Goldonkel, einem uralten Bauernhaus, und der Pfarrkirche präsentiert sich hier ein reizvolles Ensemble. Besuchen Sie auch die Bibliothek im Heimathaus.

  • Kurpark mit Hammerschmiede

Die Schmiedegeschichte in Pfronten reicht weit zurück, nachweisbar bis ins 16. Jh. Die Hammerschmiede im Kurpark wurde aber erst 1928 errichtet, nachdem das alte Gebäude einem Hochwasser zum Opfer gefallen war. Sie war bis 1958 in Betrieb. Eine Renovierung erfolgte im Jahr 1985. Der Kurpark ist eine zentral gelegene Ruhefläche mit Wasserspielen, Schach- und Bocciaspielflächen, Kneippanlage, Musikpavillon (Mai-Oktober jeden Sonntag 11:00 Standkonzert), Biergärten, Brunnen und vielen Blumenrabatten.

  • Burgruine Falkenstein

Die Ruine Falkenstein ist mit 1277 m Deutschlands höchstgelegene Burgruine mit Burgenmuseum und Aussichtsturm. Im Jahr 1280 wurde die Burg von Graf Meinhard II. von Tirol erbaut. König Ludwig II. fasste 600 Jahre später den Entschluss, die Ruine durch ein imposantes Schloss zu ersetzen. Dieser Plan konnte durch den Tod des Königs im Juni 1886 nicht mehr realisiert werden.Wunderbare Ausblicke bietet der Aussichtsturm, geschichtliche Einblicke das neue Burgenmuseum.

  • Werkstadl hinter de m Haus des Gastes

Wer genug gesehen, gehört und gelernt hat und auch mal selbst Hand anlegen möchte, der kommt bei den Kreativkursen im Pfrontener Werkstadl voll auf seine Kosten. Denn seit der über 100 Jahre alte Stadl von der Gemeinde Pfronten zur Werkstätte umgebaut wurde, werden dort regelmäßig Kreativkurse angeboten. Zum Beispiel Perlendrehen vor dem Brenner, Filzen, Malen mit Aclylfarben, Schnitzen u. a. Das Vergnügen ist mit Kurkarte kostenlos, lediglich die Materialkosten werden verrechnet.

  • Alpengarten

Im Alpengarten in Pfronten-Steinach finden sich über 450 Pflanzenarten aus dem gesamten Alpengebiet. Bunte Namensschilder geben Auskunft über die Pflanzennamen in ?Deutsch", "wissenschaftlich" in "Latein" und seit 2002 auch in "Pfrontnerisch". Auch ein Wassertretbecken lädt zur Erholung ein. Im Jahr 2004 feierte der Alpengarten sein 50-jähriges Bestehen.

  • Die fünf Naturerleben-Pfade rund um Pfronten

Naturschutz und Tourismus? ein Gegensatz? Nicht bei uns in Pfronten. Die fünf Naturerleben-Pfade ermöglichen Ihnen Wandergenuss und Wissenswertes zu Natur und Kultur zugleich. Vom Wiesheustadel bis zum Moorstich, vom Sehrohr auf die winzige Sonnentau Pflanze im Tal blicken oder die Panoramaaussicht vom mächtigen Aggensteingipfel genießen. Die 47 gelben Dominosteine entlang von Wanderwegen verbinden die Naturerleben-Pfade mit einem Frage- und Antwortspiel. Stehpulte mit überdimensionalen Ringbüchern informieren Sie über die fünf Naturerleben-Pfade.