Ottobeuren

Auf 660 Metern Höhe liegt der idyllische Voralpenort Ottobeuren im Unterallgäu. Der Ort zählt insgesamt 8000 Einwohner die sehr stolz auf ihren historischen und kulturell wertvollen Ort sind. Das heißt jedoch nicht, das die Menschen in Ottobeuren nicht gastfreundlich sind, ganz im Gegenteil, sie freuen sich über ihre Urlaubsgäste, die jedes Jahr hier ihren Urlaub verbringen. Das zeigt sich schon daran, das auch Privatleute teilweise ihre Zimmer mit Frühstück vermieten. Auch einige Höfe bieten den Touristen die Möglichkeit einen Bauernhofurlaub der ganz besonderen Art zu machen. Gerne mögen es die wenigen Bauern in Ottobeuren, das ihre Gäste an der Arbeit auf einem Hof teilnehmen. Insbesondere Kinder werden hier den Aufenthalt zwischen Hühnern, Gänsen, Kühen oder Pferden so schnell nicht vergessen. Kutschfahrten über Land sind der große Renner während eines Urlaubs auf dem Bauernhof. Hier macht es auch den "Kleinen" und "Großen" Spaß, früh aufzustehen.

Die Stadt Ottobeuren liegt nur ca. 11 Kilometer von Memmingen entfernt. Inmitten von grünen Feldern, Wiesen und Weiden, liegt Ottobeuren umgeben von dunklem Wald sowie sanften Hügeln. Was einst ein unwegsames Gelände war, aus Moor, dichtem Wald und Sumpf, ist heute das schöne Städtchen Ottobeuren. Der frühere Name des Ortes war "Uotenburen", gegründet ca. 550. N. Chr. Von "Uot", einem Schwaben. Damals war hier nur ein kleines Dorf, bis die Stadt Ottobeuren ins Leben gerufen wurde. Heute ist Ottobeuren der ideale Ort für einen erholsamen Urlaub indem man mal die Seele so richtig baumeln lassen kann. Die Auswahl der Unterkünfte ist enorm, so kann zwischen einem Ferienhaus, Ferienwohnung, Pensionen, Apartments oder modernen Hotels gewählt werden. Selbst in den rustikalen und romantischen Gaststätten besteht teilweise die Möglichkeit ein Zimmer zu bekommen.

Sehr bekannt geworden ist Ottobeuren durch das imposante "Barock-Basilika". Schon aus weiter Ferne, ragen die beiden Türme dem Urlaubsgast entgegen und heißen ihn herzlich willkommen. Der erste Abt des hl. Römischen Märtyrers Alexander, brachte schon im Jahr 764 die ersten Reliquien nach Ottobeuren. Die Benediktinerabtei wurde vom Gaugrafen Silas gestiftet. Ganz beendet wurde der Bau des Klosters mit Kirche von Abt "Rupert", dem Ersten, (1102-1145). Mehrmals wurde das Kloster von Feuer heimgesucht, es wurde jedoch immer wieder neu aufgebaut.
Die "Basilika" wie sie heute in Ottobeuren steht und von den Touristen bewundert wird, entstand am 05.05.1711. An diesem Tage wurde der erste Grundstein zum Neubau der Kirche gelegt. Die "Basilika", ist die Hauptsehenswürdigkeit in Ottobeuren. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen locken Menschen aus aller Welt ins schöne Unterallgäu nach Ottobeuren. Ein höchst musikalischer Genuss sind die Konzerte, die in der "Barock-Basilika" stattfinden. Da ist es kein Wunder das so berühmte Menschen wie Herbert von Karajan und Leonard Bernstein hier schon aufgetreten sind.

Ein anderer ebenfalls sehr berühmter Mann stammt aus Ottobeuren. Genauer gesagt aus Stephansried. Pfarrer Sebastian Kneipp ist 1821 hier geboren, aus diesem Grunde nennt sich Ottobeuren auch Kneipp-Kurort. In den Kneipp-Kliniken und Kursanatorien können sich kranke Menschen im Sinne von Kneipp erholen und neue Kräfte tanken.

Wer sich im Urlaub nicht nur erholen möchte, sondern sich auch sportlich betätigen möchte, dem bietet sich in Ottobeuren eine Vielzahl von Möglichkeiten. Neben ausgedehnten Wander- und Fahrradtouren gibt es einige Sportplätze, Tennisplätze, Reitanlagen, Kegelbahnen, Minigolf, Schwimmbäder, Saunen und Solarien, die einen Aufenthalt in Ottobeuren sehr kurzweilig werden lassen. Wanderfreunde kommen überwiegend wegen der wunderschönen Natur nach Ottobeuren. Und das nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch im Winter, wenn eine weiße Schneedecke über Ottobeuren liegt und den Ort wie ein Bild erscheinen lässt. In der Ottobeurer Volkssternwarte steht eines der größten Teleskope in Deutschland. Hier kann sich der Urlaubsgast den schönen Sternenhimmel von Ottobeuren anschauen. Der Urlaub in Ottobeuren bestätigt die Aussage, "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt, so nah".