Dresden

Eingebettet in ein großartiges Tal, durch welches sich die Elbe durch das Sandstein-Grenzgebirge, genau zwischen Sachsen und Böhmen, liegt die sächsische Landeshauptstadt „Dresden“. Im Jahre 1206 wurde Dresden erstmals urkundlich erwähnt, durch das Regieren des Kurfürsten Friedrich August I. die gleichzeitig auch Könige in Polen waren, erlangte Dresden das Prestige einer Residenzstadt von europäischem Rang. Die Bereicherung für das Kulturleben in Dresden wurde zu großen Teilen auch von Dichtern und Dramaturgen, wie Heinrich von Kleist bestimmt. Aus dieser Geschichte resultierend, entstanden in Dresden zahlreiche prächtige Bauwerke, sagenhafte Kunstschätze bedeutender Kulturstätten sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Am 14. Februar 1945 sollte Dresden den schlimmsten Schlag seiner Geschichte erleben. Obwohl militärisch eher unbedeutend und mit Flüchtlingen überfüllt, wurde Dresden von britischen und amerikanischen Bombern zu 60 % zerstört. Doch Dresden ist sehr bemüht, die zerstörten Baudenkmäler zu restaurieren und wieder aufzubauen. Und im Jahre 2006 feierte die Stadt Dresden ihr 800-jähriges bestehen. Die in einem Kessel liegende sehr reizvolle Landschaft ist umgeben von Ausläufern des Elbsandstein-, des Osterzgebirges und der Lausitzer Granitplatte. Den Beinamen „Elbflorenz“, erlangte Dresden durch das zeitweise mediterrane Klima. Dadurch ist sogar der Anbau von Wein hier möglich.

Die innere Neustadt liegt jenseits der Elbe, hier ist auch der japanische Palais zu finden, ebenso wie der Goldene Reiter, das bekannte Denkmal von „August dem Starken“. Auch ein Rundgang durch die schöne Altstadt lohnt sich in jedem Fall, seitlich des Altmarktes im Süden, befindet sich das neue Rathaus, welches in den Jahren 1904-1910 im Renaissancestil erbaut wurde. Besonders hervorstechend an diesem Rathaus ist der 100 Meter hohe Aussichtsturm mit der Figur des goldenen Mannes auf seiner Spitze. Die Kreuzkirche, eines der ältesten evangelischen Gotteshäuser in Dresden findet der Tourist an der Ostseite. Bekannt ist die Kreuzkirche durch ihren Kreuzchor, dessen Fundament auf einer Kirche gebaut wurde die bereits im Jahre 1200 erbaut wurde. Angeblich soll in ihr ein Holzsplitter vom Kreuz Jesu aufbewahrt sein, finden Sie es heraus, wenn Sie Dresden besuchen.
Auf dem Theaterplatz hinter dem Zwinger befindet sich die berühmte „Semperoper“, die nach langen Renovierungsarbeiten wieder eröffnet werden konnte. Entstanden ist das schönste Opernhaus in Europa in den Jahren 1871-1878. Natürlich fehlt hier noch das „Schloss Pillnitz“, ein sehr prächtiges Schloss, mit einer wunderschönen Parkanlage. Fast so schön wie die schönen Schlösser im Allgäu.