Schloss Hummelsberg

Schloss Hummelsberg

Übersicht

Schloss Hummelsberg, auch als Furtenbach-Schlösschen bezeichnet, liegt in Leutkirch im Allgäu im Landkreis Ravensburg im Südosten von Baden-Württemberg. Die Anlage entstand im 18. Jahrhundert und steht in Zusammenhang mit dem schwäbischen Patriziergeschlecht der Furtenbach. Das Schlösschen gehört zu einer barocken Bauphase, die durch repräsentative Landsitze außerhalb geschlossener Ortskerne geprägt war.

Im Lauf seiner Geschichte wechselte das Anwesen den Besitzer und wurde unterschiedlichen Nutzungen zugeführt. Seit dem 19. Jahrhundert ist Schloss Hummelsberg mit einer kirchlichen Stiftung verbunden. Heute befindet sich das Anwesen im Besitz der Stiftung Sankt Anna. Der historische Gebäudekomplex einschließlich der zugehörigen Ummauerungen und Tore ist als Baudenkmal erfasst.

Besuch und Eindruck

Das Schloss befindet sich am Südhang der Wilhelmshöhe, die auch als Hummelsberg bezeichnet wird. Die Lage ist durch die Hangposition geprägt. Angaben zu Zugangswegen oder zur Erreichbarkeit sind in den Quellen nicht enthalten.

Die Anlage wird als barockes Schlösschen beschrieben. Zum Anwesen gehört ein Gartenhaus, das später als Kapelle genutzt wurde. Dieses Gebäude ist mit Stuckarbeiten ausgestattet, die um 1800 entstanden sind. Weitere sichtbare Bauteile oder Details zur baulichen Umgebung werden in den Quellen nicht genannt.

Hinweise auf Informationstafeln, museale Einrichtungen oder eine öffentliche Erschließung sind nicht überliefert. Öffnungszeiten und Eintritt sollten vor dem Besuch geprüft werden.

Geschichte

Schloss Hummelsberg wurde im 18. Jahrhundert errichtet, vermutlich um das Jahr 1736. Bauherren waren Angehörige der Patrizierfamilie Furtenbach, die das Anwesen als Schlösschen ausführen ließ.

1792 ging das Anwesen in den Besitz von Daniel von Unold über, der es von der Familie Furtenbach erwarb. Über weitere bauliche Veränderungen in dieser Zeit liegen keine Angaben vor. Um 1800 wurden Stuckarbeiten im Gartenhaus angebracht, das später als Kapelle genutzt wurde.

Im 19. Jahrhundert erwarb die Stiftung Sankt Anna das Schloss. Diese Stiftung entstand 1867 als private Stiftung kirchlichen Rechts. Die Leitung lag bei den Schwestern der Vinzentinerinnenkongregation aus Schwäbisch Gmünd, heute Untermarchtal. Im Jahr 1990 verließen die Schwestern die Einrichtung aus Altersgründen.

Die Anlage mit ihren Ummauerungen und Toren wurde als St. Annapflege in die Denkmalliste der Stadt Leutkirch im Allgäu aufgenommen. Weitere Angaben zu Zerstörungen, Aufgabe oder Restaurierungen sind in den Quellen nicht enthalten.

Anlage und Baugestalt

Schloss Hummelsberg ist als barocke Anlage aus dem 18. Jahrhundert beschrieben. Detaillierte Angaben zum Burg- oder Bautyp, zur Gliederung oder zu einzelnen Bauteilen liegen nicht vor.

Zum Anwesen gehört ein Gartenhaus, das heute als Kapelle genutzt wird. Dieses Gebäude ist mit Stuckaturen versehen, die um 1800 datiert sind. Angaben zu Baumaterialien, Fassadengestaltung oder zum baulichen Zustand der Gesamtanlage werden in den Quellen nicht gemacht.

Die Ummauerungen und Tore der Anlage sind Bestandteil des denkmalgeschützten Ensembles.


Fakten

Lage: Leutkirch im Allgäu, Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg

Koordinaten: nicht bekannt

Höhe: nicht bekannt

Datierung/Entstehung: 18. Jahrhundert, wohl um 1736

Schutzstatus: Baudenkmal, Eintrag in der Denkmalliste der Stadt Leutkirch im Allgäu

Eigentum/Nutzung: im Besitz der Stiftung Sankt Anna

Alternative Namen: Furtenbach-Schlösschen

 
 
 

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