Schloss Moos

Schloss Moos

Übersicht

Schloss Moos liegt im Lindauer Stadtteil Aeschach und bildet ein historisch gewachsenes Ensemble aus mehreren Baukörpern. Der Grundstein der Anlage wurde 1820 mit dem Bau des sogenannten Alten Schlosses in der Anheggerstraße gelegt. Bereits um 1830 erfolgten erste Umbauten. Im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts kamen zusätzliche Gebäude hinzu, darunter eine Kapelle sowie ein weiterer Schlossbau.

Die heutige Gestalt von Schloss Moos ist das Ergebnis mehrerer Bauphasen, die sich über das 19. und frühe 20. Jahrhundert erstrecken. Die einzelnen Teile wurden in unterschiedlichen Zeitabschnitten errichtet und später miteinander verbunden. Große Teile des Ensembles stehen unter Denkmalschutz. Im frühen 21. Jahrhundert wurden umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten durchgeführt, um den Bestand zu sichern und eine weitere Nutzung zu ermöglichen.

Besuch und Eindruck

Schloss Moos befindet sich im Stadtgebiet von Lindau-Aeschach. Die Anlage besteht aus dem Alten Schloss in der Anheggerstraße mit der Hausnummer 51, dem später errichteten Neuen Schloss mit der Hausnummer 53 sowie der dazwischenliegenden Rosenkranzkapelle. Die Gebäude sind durch ihre Lage und Anordnung als zusammenhängendes Ensemble wahrnehmbar.

Das Alte Schloss geht auf den Bau von 1820 zurück und wurde in den folgenden Jahrzehnten mehrfach verändert. Die Rosenkranzkapelle wurde aus Backstein errichtet und später über einen Kreuzgang mit dem Alten Schloss verbunden. Das Neue Schloss ergänzt das Ensemble als eigenständiger Baukörper, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand und im frühen 20. Jahrhundert aufgestockt wurde.

Über öffentlich zugängliche Innenräume oder Informationstafeln liegen in den Quellen keine Angaben vor. Öffnungszeiten und Eintritt sollten vor dem Besuch geprüft werden.

Geschichte

Der Ursprung von Schloss Moos liegt im Jahr 1820, als das Alte Schloss in der Anheggerstraße errichtet wurde. Etwa zehn Jahre später folgten erste Umbauten. 1836 erwarb Friedrich von Quadt-Wykradt-Isny das Anwesen.

In den Jahren 1880 bis 1882 wurde durch Joseph Anton Müller eine Kapelle aus Backstein errichtet. Diese Rosenkranzkapelle entstand im neugotischen Stil und wurde 1882 geweiht. Später wurde sie über einen Kreuzgang mit dem Alten Schloss verbunden.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam es zur Errichtung des Neuen Schlosses. Dieser Bau wurde ebenfalls im neugotischen Stil ausgeführt und zunächst als zweigeschossiges Gebäude mit Flachdach angelegt. In den Jahren 1908 bis 1910 erhielt das Neue Schloss zwei weitere Stockwerke sowie ein Walmdach.

Nach diesen Maßnahmen blieb die bauliche Struktur des Anwesens über Jahrzehnte weitgehend unverändert. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts geriet das Ensemble in einen sanierungsbedürftigen Zustand. In den Jahren 2000 bis 2004 wurden umfangreiche Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Zur Finanzierung der Maßnahmen trennte sich die Eigentümerfamilie von Teilen ihres Grundbesitzes, die von der Stadt Lindau in Bauland umgewandelt wurden. Die Erlöse flossen in die Sanierung des Schlosses. Weitere Maßnahmen zur Erhaltung des Anwesens sind vorgesehen.

Anlage und Baugestalt

Schloss Moos besteht aus mehreren Gebäuden unterschiedlicher Entstehungszeit. Das Alte Schloss wurde ab 1820 errichtet und um 1830 umgebaut. Es bildet einen der zentralen Bauteile des Ensembles.

Die Rosenkranzkapelle ist ein backsteinerner Bau im neugotischen Stil. Sie entstand zwischen 1880 und 1882 und wurde später durch einen Kreuzgang mit dem Alten Schloss verbunden.

Das Neue Schloss wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil errichtet. Ursprünglich zweigeschossig mit Flachdach ausgeführt, erhielt es zwischen 1908 und 1910 zwei zusätzliche Stockwerke sowie ein Walmdach.

Angaben zu weiteren architektonischen Details, Baumaterialien über die genannten hinaus oder zur Innenausstattung sind in den Quellen nicht enthalten.


Fakten

Lage: Lindau-Aeschach, Stadt Lindau, Landkreis Lindau (Bodensee), Bayern

Koordinaten: nicht bekannt

Höhe: nicht bekannt

Datierung/Entstehung: ab 1820

Schutzstatus: Ensemble weitgehend unter Denkmalschutz

Eigentum/Nutzung: Privatbesitz, teilweise vermietet

Alternative Namen: nicht bekannt

 
 
 

Optimiert für: Q U E R F O R M A T


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