Buchenberg liegt auf einer sonnigen Hochebene westlich von Kempten und bietet ein vielseitiges Bild aus Wäldern, Seen, Moorlandschaften und sanften Höhenzügen. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Naturerlebnisse und zugleich ein lebendiger Markt mit Tradition und starker Gemeinschaft.
Rund um den Hauptort und die Ortsteile öffnen sich weite Wiesen und Wälder, die von Wegen und Lehrpfaden durchzogen sind. Beliebt sind der Moorweiher mit Kneippanlage, der Eschacher Weiher auf 1.000 Metern Höhe sowie der Glasiusweg, der Planetenweg oder der Wasserschmeckerweg. Familien nutzen Freizeitangebote wie den Freizeitpark Buchenberg, den Panorama BikePark Eschach oder die Minigolf- und Adventure-Golf-Anlage.
Im Winter verwandelt sich die Landschaft in ein stilles Schneereich: Langlaufloipen, Schneeschuhrouten und Winterwanderwege laden zur Bewegung ein. Durch die Höhenlage ist Buchenberg schneesicherer als viele umliegende Orte.
Das kulturelle Leben prägen Heimatmuseum, Theateraufführungen, Märkte und Feste. Vereine, Musikkapellen und Sportgruppen bieten ein breites Spektrum für Einheimische wie für Gäste. Gastgeber – von Hotels über Pensionen bis hin zu Ferienwohnungen und Bauernhöfen – heißen Urlauber willkommen und bewahren die gastfreundliche Tradition der Region.
Dank Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Kindergarten und Schulen ist Buchenberg nicht nur Ferienort, sondern auch ein lebenswerter Wohnort, der Nähe zur Stadt Kempten mit ländlichem Charakter verbindet.
Die Geschichte Buchenbergs reicht bis in die Römerzeit zurück. Entlang der Römerstraße Kempten–Bregenz lag hier der Burgus Buchenberg, ein spätantiker Wachturm, dessen Fundamente wohl in die heutige Christi-Ruh-Kapelle eingingen. Auch bei Ahegg ist ein römischer Burgus belegt. Diese Befestigungen dienten dem Schutz der Reichsgrenze am Donau-Iller-Rhein-Limes.
1275 wird Buchenberg erstmals als „Buchiberg“ in einer kirchlichen Abgabenliste erwähnt. 1460 kam es zur Schlacht am Buchenberg, bei der Truppen des Kemptener Fürstabtes gegen Schweizer Söldner kämpften. 1485 erhielt Buchenberg das Marktrecht, womit auch Gerichtsrechte und Privilegien verbunden waren. Bis 1803 gehörte der Ort zum Fürststift Kempten und war Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts.
Die Pfarrkirche Sankt Magnus wurde 1792 neu errichtet und mit frühklassizistischen Elementen ausgestattet. Sie prägt bis heute das Ortsbild.
Mit der Säkularisation 1803 fiel Buchenberg an Bayern. Das Gemeindeedikt von 1818 legte die politische Struktur feSankt 1929 wurde der Ort offiziell zum Markt erhoben.
Die Vereinödung im 19. Jahrhundert veränderte die Siedlungsstruktur: Bauernhöfe zogen aus den kompakten Ortslagen hinaus auf die Fluren. Zugleich wuchs die Bedeutung von Schulen und Infrastruktur.
Im 20. Jahrhundert brachte der Bahnanschluss mit dem „Isny-Bähnle“ (1909 bis 1984) einen Entwicklungsschub. Später etablierte sich der Tourismus, unterstützt durch die reizvolle Lage am Eschacher Weiher und im Adelegggebiet. Die Tradition der Gastgeber entwickelte sich weiter: Sommerfrischler fanden Unterkunft in Gasthöfen und Bauernhöfen, später entstanden Pensionen und Ferienwohnungen.
Heute verbindet Buchenberg historische Wurzeln mit einem aktiven Vereins- und Kulturleben. Die Partnerschaft mit Craon in Frankreich seit 1997 ist Ausdruck europäischer Verbundenheit.
Tourismusbüro
Rathaussteige 2
87474 Buchenberg
Tel.: 08378 / 9202-22
Fax: 08378 / 9202-20
E-Mail: tourismus@buchenberg.de
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