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Die Bio-Schaukäserei Wiggensbach eG ist ein genossenschaftlich organisierter Käsereibetrieb im Allgäu, der seit dem Jahr 2003 für handwerkliche Bio-Käseherstellung aus reiner Bio-Heumilch steht. Entstanden ist die Käserei aus dem Zusammenschluss von zunächst acht Bio-Höfen aus Wiggensbach und der umliegenden Region.
Alle beteiligten Betriebe wirtschafteten bereits zuvor ökologisch, fütterten ihre Kühe ausschließlich mit Gras und Heu und lieferten ihre hochwertige Milch an eine Großmolkerei. Der fehlende Einfluss auf Verarbeitung und Wertschöpfung führte zur Entscheidung, die Milch selbst weiterzuverarbeiten und ein eigenständiges genossenschaftliches Unternehmen zu gründen.
Das Sortiment umfasst Schnittkäse, halbfesten Schnittkäse und Hartkäse sowie besondere Spezialitäten, wie den Allgäuer Hornkäse, der aus der Milch von nur horntagenden Kühen hergestellt wird, oder den Weichkäse Süße Sissi. Die geschmackliche Bandbreite reicht von mild bis kräftig würzig. Einzelne Sorten werden mit Kräutern, Gewürzen oder durch Affinage mit Wein oder Bier veredelt. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Bio-Heumilchprodukte wie Joghurt, Quark und Butter.
Die Qualität der Erzeugnisse wurde mehrfach national und international ausgezeichnet. Bei Wettbewerben wie der Internationalen Käsiade, den World Cheese Awards, den Bayerischen Käseschätzen sowie beim Wettbewerb „Bayerns bestes Bio-Produkt“ erhielten verschiedene Käsesorten Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Diese Prämierungen belegen die handwerkliche Qualität und die konsequente Ausrichtung auf Bio-Heumilch.
Ein zentrales Element der Bio-Schaukäserei ist die Transparenz. Die gläserne Produktion ermöglicht Einblicke in die Käseherstellung. Führungen durch Käserei und Ziegelgewölbekeller vermitteln Wissen über Bio-Heumilch, handwerkliche Verarbeitung und Reifung.
Bio-Heumilch • Genossenschaftlich organisiert • Handwerkliche Herstellung • Regionale Landwirtschaft • Ziegelgewölbekeller • Transparente Produktion • Vielfältige Käsesorten • Mehrfach ausgezeichnet • Erlebnisgastronomie
Wiggensbach, Dorf
Bio-Schaukäserei Wiggensbach eG
Kempter Straße 9
87487 Wiggensbach
Telefon: (08370) 921010
E-Mail: info@schaukaeserei-wiggensbach.de
Im Herbst 2024 wurde die HEUgarta Erlebnisgastronomie als Erweiterung des Angebots eröffnet. Neben einem herrlichen Bio-Frühstück freitags und samstags gibt es dienstags & mittwochs Kässpatzen und wechselnde Mittagsgerichte sowie nachmittags Kaffee & Kuchen.
Die gemütliche Gaststube bietet einen rustikalen Charme ganz eigener Art. In regelmäßigen Abständen finden hier kulinarische Genuss-Veranstaltungen rund um den Käse statt.
Ob Käse-Genussabende mit Buffet, Frühstücksbrunch, Raclette-Abende, Kässpatzen, Käse-Bier, Käse-Wein sowie manch andere Leckereien.
Alle Veranstaltungen sind buchbar und ein toller Rahmen für Familien-, Vereins- und Firmenfeiern, selbstverständlich auch mit einer Käsereiführung kombinierbar, welche auch jeden Mittwoch für die Öffentlichkeit stattfindet – Ticketreservierung.
Der Käse- und Naturkostladen bei der Käserei in Wiggensbach bietet das gesamte Käsesortiment, verschiedene hausgemachte Leckereien aus Frischkäse, dazu Joghurt, Quark und Butter aus eigenem Haus. Ergänzt wird das Angebot durch ausgewählte Käsesorten der Region.
Neben dem leckeren Bio-Heumilchkäse bietet der Laden auch noch ein umfangreiches Naturkostangebot.
Auch in den beiden Käslädle bei Leutkirch und Kißlegg findet man das gesamte Sortiment an Käse- und Milchprodukten aus bester Bio-Heumilch, zudem ebenfalls eine schöne Auswahl an Naturkostprodukten.
s'Käslädle in Adrazhofen
Bergstraße 24
88299 Leutkirch-Adrazhofen
Telefon: (07561) 9858877
s' Käslädle in Zaisenhofen
Wangener Straße 42
88353 Kißlegg-Zaisenhofen
Telefon: (07563) 909 26 39
Außerdem gibt es den Käse der Bio-Schaukäserei Wiggensbach auch noch bei einem Verkaufsstand im Center Parcs Allgäu (Dienstag, Donnerstag und Samstag von 9.00 bis 14.00 Uhr) und auch auf dem Wochenmarkt in Ottobeuren (Freitag von 14.30 bis 17.30 Uhr).
Zudem findet man die Bio-Schaukäserei Wiggensbach auf der Allgäuer Festwoche sowie auch auf der Grünen Woche in Berlin war sie schon vertreten und informierte ausführlich über die leckeren Käsespezialitäten.
Hergestellt aus pasteurisierter Bio-Heumilch, ø ca. 25 cm, Gewicht ca. 4 kg
Al Capone
Trockene und glatte Naturrinde Reifezeit: ca. 6–8 Wochen
1,5 % Salzgehalt
Mit Tomaten, Kalamata Oliven und mit Knoblauch verfeinert.
Allgäuer Bockshornkäse
Trockene und glatte Naturrinde, Reifezeit: ca. 6–8 Wochen,
1,4 % Salzgehalt
Wiggensbacher Sonntagskäse
Trockene und glatte Naturrinde
mit Rotschmiere,
Reifezeit: ca. 6–8 Wochen,
1,4 % Salzgehalt
Allgäuer Almblumenkäse
Trockene und glatte Naturrinde
mit Blütenmantel
Reifezeit: ca. 6–8 Wochen
1,5 % Salzgehalt
Wiggensbacher Chilikäse
Trockene und glatte Naturrinde, Reifezeit: ca. 6–8 Wochen,
1,4 % Salzgehalt
Uriger Allgäuer
Uriger Allgäuer, leicht
Trockene und glatte Naturrinde, Reifezeit: ca. 6–8 Wochen,
1,5 % Salzgehalt
Allgäuer Bärlauchkäse
Trockene und
glatte Naturrinde
Reifezeit: ca. 6–8 Wochen
1,4 % Salzgehalt
Der Junge Milde
Trockene und glatte Naturrinde, Reifezeit: ca. 6–8 Wochen,
1,4 % Salzgehalt
Wiggensbacher Weinkäse
Wiggensbacher Weinkäse, leicht,
Trockene und glatte Naturrinde
mit Rotschmiere,
Reifezeit: ca. 6–8 Wochen,
1,5 % Salzgehalt
Hergestellt aus pasteurisierter Bio-Heumilch, ø ca. 25 cm, Gewicht ca. 3,8 kg, 1,5 % Salzgehalt
Fettarmer Schnittkäse, hergestellt aus pasteurisierter Bio-Heumilch, ø ca. 12 cm, Gewicht ca. 0,6 kg, 1,5 % Salzgehalt
Hergestellt aus pasteurisierter Bio-Heumilch, ø ca. 25 cm, Gewicht ca. 3,8 kg (Hornkäse ca. 4 kg), 1,5 % Salzgehalt
Hergestellt aus pasteurisierter Bio-Heumilch, Quadrat ca. 19 x 19 cm, Gewicht ca. 2,7 kg, 1,5 % Salzgehalt
Die Mitgliedsbetriebe der Genossenschaft sind zugleich Milchlieferanten und Miteigentümer der Käserei. Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung liegen vollständig in der Hand der Landwirte. Dieses Organisationsmodell sichert Mitspracherecht, Transparenz und eine faire Vergütung der Milch. Die jährlich angelieferte Bio-Heumilch wird in Wiggensbach zu über 30 verschiedenen Käsesorten verarbeitet.
Grundlage aller Produkte ist hochwertige Allgäuer Bio-Heumilch. Die Kühe der Mitgliedsbetriebe erhalten ausschließlich Gras und Heu, Silage oder anderes Gärfutter wird konsequent ausgeschlossen. Alle Betriebe sind Bio-Verbandsbetriebe und verzichten auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Artgerechte Tierhaltung, Weidegang und regionale Kreisläufe prägen die landwirtschaftliche Basis der Käserei.
Ganz besonders zu erwähnen ist jedoch der Umstand, dass es sich dabei durchgängig um typische Allgäuer Familienbetriebe handelt. Hier wird anders gewirtschaftet, als in irgendwelchen Großbetrieben. Meist seit vielen Generationen in Familienbesitz, eigener Herr auf eigenem Land – mehr Herzblut und Leidenschaft gibt es wohl von kaum einem anderen Berufsstand. Nachhaltigkeit ist hier kein leerer Begriff, sondern seit jeher tief in der DNA der Allgäuer Bauern verankert. Man wirtschaftet sparsam, generationenübergreifend und stets mit dem nötigen Respekt für Tier und Land.
Begonnen hat die Milchwirtschaft in Wiggensbach in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wie so oft im Allgäu. Bereits 1851 existierten 28 Hofkäsereien, daraus gingen zehn genossenschaftliche Käsküchen hervor, von denen 1970 die letzte ihre Tätigkeit aufgegeben hatte. Es sollte 33 Jahre dauern, bis mit der Bio-Schaukäserei Wiggensbach das Käserhandwerk wieder in den Ort zurückkehrte. Ein neuer Stern am Allgäuer Käsefirmament war aufgegangen und leuchtet bis heute.
Die Lieferbetriebe:
Familie Berchtold
Legau
Familie Eugler
Krugzell
Familie Hafner
Krugzell
Familie Mayr
Krugzell
Familie Schreiegg
Obergünzburg-Ebersbach
Familie Berger
Muthmannshofen
Famile Gabler
Oy-Mittelberg
Familie Heberle
Altusried
Familie Nußmann
Börwang
Familie Sterzer
Böhen
Familie Buchmann
Betzigau
Familie Gehring
Unterjoch
Familie Herz
Immenstadt
Familie Rauh
Heiligkreuz
Familie Wiedemann
Buchenberg
Familie Epple
Obergünzburg
Familie Grieshaber
Altusried
Familie Mauch
Immenstadt
Familie Schmölz
Familie Zeller
Altusried
Raufutter bezeichnet grobes, faserreiches Pflanzenfutter. Die Kuh ist ein klassischer Raufutterfresser. Ihr Verdauungssystem ist auf die Verwertung von faserreichen Pflanzen ausgelegt. Gras und Heu bilden die natürliche Grundlage ihrer Ernährung.
Als Wiederkäuer besitzt die Kuh einen mehrteiligen Magen, in dem Mikroorganismen die Rohfasern aufschließen. Durch das Wiederkauen wird das Futter fein zerkleinert und optimal verwertet. Raufutter sorgt für eine stabile Verdauung und entspricht der natürlichen Fressweise des Rindes.
Die TU München hat die Bio-Schaukäserei Wiggensbach mit dem Zertifikat Solar-Food © ausgezeichnet, als erste deutsche Käserei. Der Strom wird durch Photovoltaik selbst erzeugt, geheizt wird mit einer modernen Pellet-Heizzentrale und die Eiswasseranlage arbeitet mit Wärmerückgewinnung. Zudem wird eine Wärmeschaukel eingesetzt für beste Energieeffizienz.
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