Ostallgäuer Orte - Übersicht

 
 
Eggenthal

Eggenthal

 
 

Ortsinfos

Eggenthal liegt am nördlichen Rand des Allgäus und verbindet landschaftliche Vielfalt mit ländlicher Lebensqualität. Die Höhenlagen zwischen dem Mindeltal im Norden und den Anhöhen bei Romatsried im Süden verleihen der Gemeinde eine abwechslungsreiche Topografie. Wälder, Wiesen und kleine Bäche prägen das Bild, dazu kommen markante Punkte wie der Seelenberg mit seiner Kapelle.

Für Erholungssuchende bietet Eggenthal eine breite Palette: Der Crescentia-Pilgerweg führt durch die Gemeinde und verbindet Spiritualität mit Naturerlebnis. Rundwanderwege laden zu Spaziergängen oder längeren Touren ein, Radfahrer finden sowohl familienfreundliche als auch sportliche Strecken. Im Winter sorgen gespurte Loipen, Schneeschuhwanderungen und kleine Rodelhänge für Abwechslung.

Kontakt

Gästeinformation
Verwaltungsgemeinschaft Eggenthal
Römerstraße 12
87653 Eggenthal
Tel.: 08347 / 9200-0
Fax: 08347 /9200-30
E-Mail: rathaus@vgem-eggenthal.bayern.de

 

Das kulturelle Erbe ist in Kapellen, Kirchen und historischen Stätten erlebbar. Die Maria-Seelenberg-Kapelle, als Erinnerung an die Pestzeit errichtet, gehört zu den besonderen Orten. Brauchtum und Vereinsleben sind in Eggenthal lebendig – Musik- und Sportvereine, Theatergruppen und traditionelle Feste schaffen Gemeinschaft.

Auch für Gäste stehen Übernachtungsmöglichkeiten in Ferienwohnungen und Zimmern bereit. Einkaufsmöglichkeit und Gastronomie sichern die Grundversorgung, während die Nähe zu Marktoberdorf und Kaufbeuren zusätzliche Infrastruktur eröffnet.

Eggenthal bietet so eine Balance zwischen ruhigem Landleben, aktiver Freizeitgestaltung und guter Anbindung – ein attraktiver Ort für Urlaub und Alltag.

Eggenthal, Maibaum
Eggenthal, Insektenhotel
 

Historie

Eggenthal weist Spuren einer langen Besiedlung auf. Bereits die Römer nutzten die strategische Lage an der Straße Augsburg–Kempten. Vermutlich identisch mit der Station Navoa (Nawe), blieb der Doppelname Eggenthal/Nawe bis ins Mittelalter gebräuchlich. Auch keltische Siedlungsspuren sind anzunehmen.

Die Herren von Eggenthal sind zwischen 1130 und 1457 belegt. Um 1300 erwarb der Augsburger Bischof Wolfhart die örtliche Burg, die später als Lehen an die Ritter von Rohrbach ging. 1366 kam sie an die Herren von Schwarzenburg. Im Spätmittelalter gehörte Eggenthal zur Reichsabtei Irsee.

Die Geschichte war von schweren Krisen geprägt: Der Bauernkrieg 1525 traf die Region ebenso wie der Dreißigjährige Krieg. 1632 fielen schwedische Truppen ein, 1635 forderte die Pest zahlreiche Opfer. Auf dem Seelenberg wurde 1628 ein Pestfriedhof angelegt, dem später die Kapelle Maria Seelenberg folgte.

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 fiel Eggenthal an Bayern. 1818 wurde die politische Gemeinde gebildet. Die landwirtschaftlich geprägte Struktur blieb über Jahrhunderte erhalten, ergänzt durch kleine Handwerksbetriebe.

Bis 1972 war Eggenthal Teil des Landkreises Kaufbeuren, seither gehört es zum Landkreis Ostallgäu. 1978 wurde die ehemals eigenständige Gemeinde Bayersried eingegliedert.

Kulturell hervorzuheben sind mehrere Künstlerpersönlichkeiten des 18. Jahrhunderts, etwa der Kirchenmaler Franz Xaver Bernhard und der Freskant Joseph Leitkrath, die aus Eggenthal stammten.

 
 

Crescentia-Pilgerweg • Einkaufsmöglichkeit • Gastronomie • Wandern • Radfahren • Schwimmen • Reiten • Langlauf • Schneeschuhwandern • Schlittenfahren am Schlittenberg

 
 
Gut gebettet im Allgäu

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KIRCHEN & KLÖSTER

Maria Seelenberg

Maria Seelenberg

Eggenthal, Seelenberg, Wallfahrtskapelle

Am Kapellenberg 21, 87653 Eggenthal

 
 
 
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