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Beim Seelenwirt

Generation 3 und 4 der Familie Linder,
Wirtsfamilie seit 1889

Inmitten der schönsten Allgäuer Landschaft liegt das Traditionswirtshaus Beim Seelenwirt in der zauberhaften Burgengemeinde Eisenberg. Die Gaststätte lädt mit ihrer gemütlichen und urigen Atmosphäre zum Verweilen ein. Bereits in vierter Generation wird der Familienbetrieb von den Linders geführt. Dabei wurde in der Region eine große Kegeltradition begründet.

Direkt vor der Tür finden sich die Burgruinen von Eisenberg und Hohenfreyberg, was die Lage zu einem idealen Rastplatz für Wanderungen und Radtouren macht. Im Sommer bietet der kleine Biergarten einen herrlichen Ort der Einkehr. 

 

Waren es in längst vergangenen Zeiten vorwiegend Bahnreisende, die zu Gast waren, sind es heute Feriengäste wie Einheimische, die Beim Seelenwirt mit Freude einkehren. Auch für kleinere Betriebs- oder Familienfeiern ist die rustikale Stube bestens geeignet.


Eisenberg im Allgäu • Familienbetrieb seit 1889 • Seelen-Spezialität • Über 15 Seele-Varianten • Kegelbahn • Barrierefreier Zugang über 100 Jahre Kegeltradition • Biergarten • Seelenbrunch • Familien-, Vereins- und Betriebsfeiern • Regionale Lieferanten • Allgäuer Brotzeiten • Beliebtes Ausflugslokal

Logo Beim Seelenwirt

Eisenberg, Osterreuten

Beim Seelenwirt
Familie Linder
Osterreuten 12
87637 Eisenberg
Telefon: (08364) 986440
E-Mail: info@beim-seelenwirt.de

www.beim-seelenwirt.de

Impressum / Datenschutz

Speisekarte Beim Seelenwirt
 
 
 

Wirtshaus & Biergarten

Viel Liebe zum Detail zeichnet die holzvertäfelte Gaststube aus, welche pure Gemütlichkeit ausstrahlt. Das passt gut zur Herzlichkeit der Familie Linder, mit der sie ihre Gäste begeistern. Neben den heißen Seelen rundet eine Auswahl an Salaten und deftigen Allgäuer Brotzeiten das Angebot ab. Regionale Anbieter sorgen dabei für beste Qualität. Für viele Wanderer und Radler ist Beim Seelenwirt ein beliebtes Ausflugsziel, gerade in Verbindung eines Besuchs der Burgen.

Bei schönem Wetter sitzt man gerne im gemütlichen Biergarten, während die Kinder sich vielleicht auf dem kleinen Spielplatz vergnügen. Sehr beliebt bei Jung und Alt ist auch der immer wieder stattfindende Seelenbrunch mit Kegelpartie. Beim Seelenwirt wird höchsten Wert gelegt auf kulinarische Tradition, sportliche Geselligkeit und regionale Verbundenheit. Ein herrlicher Ort, an den man immer gerne wiederkehrt.

 
 
Beim Seelenwirt
 
 
Lieferanten aus der Region:

Bäckerei Feneberg
Eisenberg-Weizern


Käserei Walk
Hopferau


MVO
Rückholz


Bäckerei Lipp
Rückholz


Bühler Kaffee
Oy-Mittelberg-Oy


Klosterbrauerei Reutberg
Sachsenkam-Reutberg

Metzgerei Riedhofer
Eisenberg-Osterreuten


Metzgerei Baur
Ronsberg-Zadels


Deiss-Ei
Lengenwang-Aleuthen


Fruchthaus Stöckl
Marktoberdorf


Allgäuer Alpenwasser
Oberstaufen-Wiedemannsdorf


Hosp Weine
Marktoberdorf

 
 
 
Beim Seelenwirt

Heiße Seelen

Die Spezialität des Hauses, welche das gemütliche Wirtshaus weithin bekannt gemacht hat, sind die Seelen. Das Original wird mit grobem Salz und Kümmel bestreut und goldbraun knusprig im Ofen gebacken. Die Tradition der Heißen Seelen besteht in der Gaststätte schon seit den 1990ern. 

Heute umfasst die Speisekarte rund 15 verschiedene Seelen-Varianten, dazu noch eine 16. Sonderseele des Tages. Darunter gibt es regionale Schmankerl wie die Schinken-Käse-Seele, die Pikante-Seele mit pikanter Salami und Peperoni oder die Allgäuer-Seele mit Leberkäse und Essiggurke. Auch die Drei-Käse-hoch-Seele mit einer feinen Chilinote steht zur Wahl. 

In der ruhigeren Zeit, von November bis Ende März, findet immer am Sonntag von 10 bis 14 Uhr ein Seelenbrunch statt, der Frühstück, Mittagessen und eine gesellige Kegelpartie miteinander verbindet.

 
 
 
Beim Seelenwirt

Kegeltradition seit 1911

Eine besondere Attraktion ist die Kegelbahn, die eine Tradition von über 100 Jahren hat. Im Jahr 1911, landesweit hatte man ausgiebig den 90. Geburtstag von Prinzregent Luitpold gefeiert, wurde die erste Bahn im Gartenhaus errichtet. Die Bahn entwickelte sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt, der weit über die Gemeindegrenzen hinaus geschätzt wurde. 

Nach 60 Jahren wurde die alte Bahn durch eine vollautomatisierte zweibahnige Bundeskegelbahn im neuen Anbau der Bahnhofsrestauration ersetzt. Eine klassische Musikbox der 70er-Jahre mit Single-Schallplatten sorgte dabei für zeitgemäße Beschallung und war gerade für Kinder eine echte Attraktion. 

Bis heute ist die Kegelbahn ein beliebter Treffpunkt für Vereine, Betriebe und Familien, jedoch ohne Musikbox… Zum 100. Jahrestag wurde die Bahn 2011 mit modernster Bildschirmdarstellung ausgestattet, was sie auch für Meisterschaften attraktiv macht. Viele der rund 30 Kegelclubs, die sich hier regelmäßig treffen, sind dem Gasthaus seit Beginn der Kegeltradition treu geblieben. 

Die ebenerdige Lage der Kegelbahn sorgt für barrierefreien Zugang.

 
 
 

Übrigens zählt Kegeln angeblich zu den ältesten Sportarten der Welt. Bereits vor rund 5.500 Jahren soll es im alten Ägypten einen Vorläufer gegeben haben. Seit dem frühen Mittelalter seien volkstümliche Kegelspiele auch im Reich durchgängig nachweisbar. Zu Beginn war es eher zum Zwecke von Wetten abgehalten, weshalb das Spiel über die Jahrhunderte wohl auch immer wieder mal verboten war. Die Beliebtheit blieb indes ungebrochen hoch und angeblich waren bis ins 18. Jahrhundert hinein Kegelspiele auf jedem Jahrmarkt vertreten, das jährliche Großereignis in einer Zeit ohne Läden und Supermärkte.

 
 
 
Beim Seelenwirt

Die Alte Bahnhofsrestauration

Die Geschichte des Hauses beginnt im Jahr 1889, drei Jahre nach dem Tod des vom Volk geliebten König Ludwig II. Damals entstand der Bahnhof Weizern-Hopferau, nachdem die gesamten 30 Kilometer der Bahnstrecke Oberdorf-Füssen von der Lokalbahn Aktien-Gesellschaft nach lediglich 13 Monaten Bauzeit fertiggestellt worden war. Erster „Gast“ der Bahn, noch zwei Wochen vor der offiziellen Eröffnung, war übrigens Königinmutter Marie, welche bereits am 17. Mai 1889 in Hohenschwangau verstorben war und deren Leichnam auf diese Weise nach München überführt wurde.

Zeitgleich war in unmittelbarer Nähe die Bahnhofsrestauration gebaut. worden. Seitdem ist das Gasthaus im Besitz der Familie Linder. Die Versorgung von Bahnreisenden war die Aufgabe dieser Bahnhofsgaststätten, wobei die Erträge bei diesem kleinen Landbahnhof vermutlich geringer ausfielen, als vielleicht andernorts. Dazu kommt sicherlich, dass der Großteil der Landbevölkerung zu dieser Zeit geradezu bettelarm war und den Hunger zum Teil noch bestens kannte. Da konnten es sich nur die Wenigsten leisten, neben dem Billett für die Zugfahrt auch noch eine stärkende Einkehr zu bezahlen. 

 

Gut 20 Jahre nach der Eröffnung wurde daher vom Gründer Paul Linder im Gartenhaus bei dem angrenzenden Wäldchen eine Sommerkegelbahn gebaut, welche rund 50 Jahre in Betrieb blieb. Die jahrzehntelange Tradition des kegelns wurde von allen Nachfolgern stets weitergeführt. 1971 entstand unter Resi und Anton Linder im neuen Anbau eine Bundeskegelbahn. Fortan konnten die Kegelfreunde ganzährig ihrem Sport frönen. Auch das Wirtshaus war zu der Zeit ein beliebter Treffpunkt, als man(n) noch zum Frühschoppen ging.

Bis in diese Zeit hinein gab es in direkter Nachbarschaft übrigens auch noch eine ganz winzige Poststation, was aus heutiger Sicht kaum vorstellbar ist. Genau 100 Jahre nach Eröffnung der Eisenbahnstrecke wurde 1989 der bis dahin bemannte Bahnhof geschlossen und durch eine unbesetzte Haltestelle mit Fahrkartenautomat ersetzt.

Am Haus selber kam es immer wieder zu Aus- und Umbauten, zuletzt im Jahr 2007 unter dem Enkel des Gründers – wieder ein Paul – als aus der ehemaligen Bahnhofswirtschaft Beim Seelenwirt. wurde. Der kleine gemütliche Biergarten entstand und auch die Stube wurde wunderschön renoviert. Mit Tanja Linder ist bereits die vierte Generation dabei, den Familienbetrieb in die Zukunft zu führen. 

 
 
 
Beim Seelenwirt
Beim Seelenwirt
 
 

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Alle Bilder von Beim Seelenwirt (Visionall Dennis Stöger)