Die Stadtpfarrkirche Sankt Mang ist die ehemalige Klosterkirche der Benediktinerabtei und eines der bedeutendsten Gotteshäuser in Füssen. Ihre Geschichte geht auf den heiligen Magnus zurück, der im 8. Jahrhundert im Allgäu wirkte. Über seiner Zelle entstanden nacheinander mehrere Kirchenbauten; wesentliche mittelalterliche Teile blieben auch nach der großen Barockisierung erhalten.
Die Kirche wurde vom 11. bis zum 14. Jahrhundert zu ihrer heutigen Größe erweitert; der Turm stammt im Kern aus der Zeit um 1200. Anfang des 18. Jahrhunderts gestaltete Johann Jakob Herkomer den Bau im italienisch geprägten Barock grundlegend neu. Unter dem Chor liegt die romanische Krypta Sancti Magni.
Der barocke Innenraum ist auf die Verehrung des heiligen Magnus ausgerichtet. Krypta und Magnusgrab bilden das geistliche Zentrum. Zur reichen Ausstattung gehören Altäre, Skulpturen, Fresken sowie die historische Orgeltradition der ehemaligen Klosterkirche. Die Verbindung mittelalterlicher Bauteile mit der barocken Gesamtgestaltung macht Sankt Mang besonders vielschichtig.
Name: Sankt Mang in Füssen
Ort: Füssen
Adresse: Magnusplatz 1
87629 Füssen
Kirchentyp: Stadtpfarrkirche, ehemalige Klosterkirche
Besonderheiten: heiliger Magnus • ehemalige Benediktinerklosterkirche • Barock • Johann Jakob Herkomer • romanische Krypta • Magnusgrab
Zuständig: Pfarreiengemeinschaft Füssen
Telefon: 08362 6190
E-Mail: info@katholisch-fuessen.de
Internetseite: Weitere Informationen
Aus der Wirkungsstätte des heiligen Magnus entwickelte sich im frühen Mittelalter eine Benediktinergemeinschaft. Die Kirche wurde über Jahrhunderte erweitert und nach Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg erneuert. Anfang des 18. Jahrhunderts leitete Johann Jakob Herkomer den barocken Neubau. Mit der Säkularisation 1802 endete die Klosterzeit; die ehemalige Abteikirche blieb erhalten und dient heute als Stadtpfarrkirche.
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