Die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Türkheim entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts als spätgotischer Kirchenbau. Vermutlich wurde sie 1484 geweiht. Ab 1677 ließ Herzog Maximilian Philipp von Bayern das Gotteshaus durch Johann Schmuzer aus Wessobrunn barockisieren.
Besonders bemerkenswert sind der 1732 von Michael Stiller geschaffene Chorstuck, die Fresken und das historische Chorgestühl. Zu den ältesten Kunstwerken gehört ein Grabchristus aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Neuromanische Veränderungen des 19. Jahrhunderts wurden bei der Neubarockisierung von 1938 bis 1947 teilweise wieder zurückgenommen.
Der spätgotische Bau entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Ab 1677 wurde die Kirche im Auftrag Herzog Maximilian Philipps barock umgestaltet. Johann Schmuzer aus Wessobrunn leitete die Arbeiten.
Im 19. Jahrhundert erhielt der Innenraum ab 1873 eine neuromanische Prägung. Dabei wurde älterer Stuck abgeschlagen und ein Teil der barocken Ausmalung überdeckt. Von 1938 bis 1947 erfolgte eine weitreichende Neubarockisierung.
Das Chorgestühl gehört zu den besonders qualitätvollen Ausstattungsstücken. Michael Stiller aus Ettringen schuf 1732 den Chorstuck. Die barocke Ausstattung wurde im 19. Jahrhundert stark verändert und im 20. Jahrhundert teilweise wiederhergestellt.
Ein außergewöhnlich altes Kunstwerk ist der Grabchristus aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Damit bewahrt die Kirche neben der spätgotischen und barocken Ausstattung auch ein Zeugnis hochmittelalterlicher Sakralkunst.
Die Fresken und der Stuck gehören zu den prägenden Elementen des Kirchenraums. Michael Stiller fertigte 1732 den Chorstuck. Die im 19. Jahrhundert überdeckte barocke Raumwirkung wurde während der Neubarockisierung von 1938 bis 1947 wieder stärker hervorgehoben.
Name: Mariä Himmelfahrt
Ort: Türkheim
Adresse: Kirchenstraße 16
86842 Türkheim
Kirchentyp: katholische Pfarrkirche
Besonderheiten: spätgotischer Bau • Barockisierung ab 1677 • Johann Schmuzer • Michael Stiller • Chorstuck 1732 • Fresken • Chorgestühl • Grabchristus des 13. Jahrhunderts
Zuständig: Pfarreiengemeinschaft Türkheim
Telefon: 08245 725
Internetseite: Weitere Informationen
Die Pfarrkirche wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet und vermutlich 1484 geweiht. Unter Herzog Maximilian Philipp begann 1677 die umfassende Barockisierung durch Johann Schmuzer.
1732 ergänzte Michael Stiller den Chorstuck. Ab 1873 wurde der Innenraum in neuromanischen Formen verändert; dabei gingen Teile der barocken Gestaltung verloren. Dekan Oswald Läuterer leitete von 1938 bis 1947 eine Neubarockisierung, die das heutige Erscheinungsbild wesentlich bestimmt.
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