Das Puppentheatermuseum Kaufbeuren widmete sich der Geschichte des Puppenspiels und gehörte über viele Jahre zu den besonderen kulturgeschichtlichen Einrichtungen der Stadt. Die Sammlung entstand auf Grundlage jahrzehntelanger Sammeltätigkeit und dokumentierte die Entwicklung des Puppentheaters mit zahlreichen historischen Objekten und Dokumenten. Obwohl das Museum heute nicht mehr als Ausstellung vor Ort betrieben wird, bleibt die Sammlung durch einen virtuellen Rundgang weiterhin zugänglich.
Das Museum wurde 1987 im Spielbergerhof in der Kaufbeurer Altstadt eröffnet. Grundlage der Ausstellung waren Sammlungen zur Geschichte des Puppenspiels, die über Jahrzehnte zusammengetragen wurden. Besucher erhielten Einblicke in die Entwicklung des Puppentheaters und seiner unterschiedlichen Spielformen.
Nach der Schließung der Ausstellung vor Ort wurde das Museum in Form eines virtuellen Rundgangs erhalten. Dadurch können die Inhalte weiterhin besucht und erkundet werden.
Die reichhaltige Grundausstattung des Museums geht auf den Kaufbeurer Sammler Alois A. K. Raab zurück. Über einen Zeitraum von rund 60 Jahren trug er Objekte und Dokumente zur Geschichte des Puppenspiels zusammen. Diese Sammlung bildete die Grundlage für die Museumseinrichtung.
1989 wurde die Sammlung durch den Nachlass des Puppentheaterhistorikers Dr. Hans Purschke erweitert. Dadurch erhielt das Museum zusätzliche wissenschaftliche und kulturgeschichtliche Bedeutung. Eine Besonderheit war die enge Verbindung zwischen ehrenamtlichem Engagement, Sammlungsarbeit und Puppenspieltradition. Das Museum wurde vom Puppenspielverein Kaufbeuren aufgebaut und betreut.
Das Puppentheatermuseum befand sich im historischen Spielbergerhof in der Kaufbeurer Innenstadt. Die Räume boten Platz für die Präsentation der Sammlungen und ermöglichten einen Überblick über die Geschichte des Puppenspiels.
Aus organisatorischen und wirtschaftlichen Gründen konnte das Museum dort später nicht weitergeführt werden. Die Sammlung blieb jedoch erhalten und wurde in einen virtuellen Rundgang überführt.
Name: Puppentheatermuseum Kaufbeuren
Ort: Kaufbeuren
Ehemaliger Standort: Spielbergerhof, Kaufbeuren
Eröffnung: 1987
Träger: Puppenspielverein Kaufbeuren e. V.
Schwerpunkte: Puppentheater • Theatergeschichte • Kulturgeschichte • Sammlungen zum Puppenspiel
Besonderheiten: Sammlung von Alois A. K. Raab • Nachlass Dr. Hans Purschke • Virtueller Rundgang • Ehemaliges Spezialmuseum für Puppentheatergeschichte
In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Nationalmuseum eröffnete der Puppenspielverein Kaufbeuren 1987 das Puppentheatermuseum. Grundlage war die umfangreiche Sammlung von Alois A. K. Raab, der über sechs Jahrzehnte hinweg Objekte zur Geschichte des Puppenspiels zusammengetragen hatte.
1989 kam der Nachlass des Puppentheaterhistorikers Dr. Hans Purschke hinzu. Dadurch wurde die Sammlung weiter ausgebaut. Nach der späteren Schließung des Museums im Spielbergerhof entschied sich der Verein, die Ausstellung durch einen virtuellen Rundgang dauerhaft zugänglich zu halten.
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