Bauernhaus Busche Berta

Bauernhaus Busche Berta

Überblick

Das Bauernhaus Busche Berta in Ofterschwang verbindet Kultur, Handwerk und regionale Tradition unter dem Dach eines denkmalgeschützten Allgäuer Bauernhauses. Das historische Gebäude wurde im Jahr 2017 nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet und dient seither als Ort der Begegnung, des Handwerks und der Vermittlung regionaler Lebensweisen. Ziel der Einrichtung ist es, traditionelle Arbeits- und Wirtschaftsformen des Allgäus sichtbar und erlebbar zu machen.

Im Mittelpunkt stehen handwerkliche Techniken, regionale Produkte und die Geschichte des ländlichen Lebens. Besucher erhalten Einblicke in die Verarbeitung von Lebensmitteln, in traditionelle Handwerksberufe und in die Nutzung historischer Wirtschaftsgebäude. Verschiedene Bereiche des Hauses laden dazu ein, die Kulturgeschichte der Region aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.

Das Konzept vereint mehrere Themen unter einem Dach. Neben einer Bergbrennerei gehören ein Käse- und Schinkenreifekeller, eine Töpferei, historische Stuben, ein Kräutergarten sowie Ausstellungsflächen zum Angebot. Ergänzt wird die Einrichtung durch Führungen und wechselnde Ausstellungen. Das Bauernhaus Busche Berta versteht sich als lebendiger Ort, an dem Kulturgeschichte, Handwerk und regionale Erzeugnisse miteinander verbunden werden.

Ausstellung & Rundgang

Der Rundgang führt durch verschiedene Bereiche des denkmalgeschützten Gebäudes und vermittelt unterschiedliche Aspekte der Allgäuer Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Ein Schwerpunkt liegt auf der Präsentation traditioneller Handwerks- und Verarbeitungsformen, die über viele Generationen das Leben in den Bergregionen geprägt haben.

Zu den wichtigsten Stationen gehört die Bergbrennerei. Hier erhalten Besucher Einblicke in die Herstellung von Obstbränden aus Früchten regionaler Bergwiesen. Ergänzend wird die Verarbeitung und Veredelung landwirtschaftlicher Erzeugnisse erläutert.

Ein weiterer Bereich ist der historische Naturkeller. Die sanierten Kellerräume werden heute als Käse- und Schinkenreifekeller genutzt. Dabei bleibt die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes nachvollziehbar. Die besonderen klimatischen Bedingungen der Keller zeigen, wie Lebensmittel früher gelagert und veredelt wurden.

Zur Ausstellung gehört außerdem die Töpferei s’Alpgfihl. Das Atelier verbindet traditionelle Töpferkunst mit zeitgenössischem Handwerk. Besucher erhalten Einblicke in Arbeitsabläufe, Materialien und Techniken dieses Handwerks.

Historische Bauernstuben, die Sonnenterrasse mit Kräutergarten sowie die ehemalige Tenne ergänzen den Rundgang. Die Tenne dient heute als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum. Dort finden auch Themenausstellungen statt, die das Angebot erweitern und zusätzliche Einblicke in regionale Kultur vermitteln.

Sammlung & Besonderheiten

Die Besonderheit des Bauernhauses Busche Berta liegt in der Verbindung verschiedener handwerklicher und landwirtschaftlicher Themenbereiche innerhalb eines historischen Bauernhauses. Die Einrichtung präsentiert keine klassische Museumssammlung, sondern vermittelt regionale Kultur anhand authentischer Arbeits- und Lebensräume.

Zu den wichtigsten Bereichen gehören die Bergbrennerei, der Käse- und Schinkenreifekeller, die Töpferei sowie die historischen Wohn- und Wirtschaftsräume. Ergänzt werden diese durch den Kräutergarten und die Ausstellungsflächen in der ehemaligen Scheune.

Eine Besonderheit ist die einzige Bergbrennerei im Gebiet der Hörnerdörfer. Ebenso prägend sind die sanierten Naturkeller, die weiterhin ihrer ursprünglichen Funktion entsprechend genutzt werden. Die Verbindung von Handwerk, Lebensmittelveredelung, Landwirtschaft und Kulturgeschichte schafft ein vielfältiges Bild der regionalen Lebenswelt.

Darüber hinaus werden handwerklich hergestellte Produkte aus der Region im historischen Umfeld des Hauses präsentiert. Dadurch entsteht ein unmittelbarer Bezug zwischen traditioneller Arbeitsweise und den daraus hervorgehenden Erzeugnissen.

Gebäude

Das Bauernhaus Busche Berta zählt zu den ältesten Gebäuden im Gemeindegebiet von Ofterschwang. Das Anwesen wurde im Jahr 1825 errichtet und befindet sich am Fuße des Ofterschwanger Horns.

Im Jahr 2009 erwarb die Gemeinde Ofterschwang das Gebäude samt Grundstück. Fachstellen des Denkmalschutzes und der Heimatpflege bescheinigten dem Haus einen guten und erhaltenswerten Zustand. Anschließend wurde eine umfassende Sanierung durchgeführt, die 2017 abgeschlossen werden konnte.

Bei der Renovierung stand die Erhaltung der historischen Bausubstanz im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurden die Räume für neue Nutzungen vorbereitet. Historische Keller, Stuben und Wirtschaftsbereiche blieben erhalten und wurden behutsam in das Nutzungskonzept integriert.

Die ehemalige Tenne bildet heute einen großzügigen Veranstaltungs- und Ausstellungsraum. Auch die Bauernstuben, die Sonnenterrasse und der Kräutergarten sind Teil des Ensembles. Das Gebäude vereint damit historische Architektur und zeitgemäße kulturelle Nutzung in besonderer Weise.

Besuch & Informationen

Name: Bauernhaus Busche Berta

Ort: Ofterschwang

Adresse: Panoramaweg 3,
87527 Ofterschwang

Schwerpunkte: Allgäuer Handwerk, regionale Kulturgeschichte, Landwirtschaft, Lebensmittelveredelung

Besonderheiten: Bergbrennerei, Käse- und Schinkenreifekeller, Töpferei, denkmalgeschütztes Bauernhaus

Telefon: +49 (0)8321 82157

E-Mail: info@busche-berta.de

Internetseite: www.busche-berta.de

Öffnungszeiten: Führungen und Veranstaltungen laut Programm

 

Geschichte

Das Bauernhaus wurde im Jahr 1825 erbaut und war über Generationen hinweg ein landwirtschaftlich genutztes Anwesen. Seinen heutigen Namen erhielt es nach der Landbäuerin Berta Haslach, die bis 2008 dort lebte. Bereits zu ihren Lebzeiten war das Gebäude unter der Bezeichnung „Busche Berta“ bekannt.

Nach dem Erwerb durch die Gemeinde Ofterschwang im Jahr 2009 begann die Planung für die Erhaltung und Neunutzung des historischen Gebäudes. Ziel war es, ein bedeutendes Kulturgut zu bewahren und zugleich einen Ort zu schaffen, an dem regionale Traditionen vermittelt werden können.

Die umfangreiche Sanierung wurde 2017 abgeschlossen. Seitdem dient das Bauernhaus als Kultur- und Handwerkszentrum. Besucher erhalten Einblicke in traditionelle Lebensweisen, regionale Landwirtschaft und verschiedene Handwerksformen. Mit seinen Ausstellungen, Führungen und kulturellen Angeboten trägt das Haus zur Bewahrung und Vermittlung regionaler Kulturgeschichte bei.


Bauernhauskultur • Denkmalgeschütztes Gebäude • Allgäuer Handwerk • Bergbrennerei • Töpferei • Käsereifung • Schinkenreifung • Kräutergarten • Bauernstuben • Kulturgeschichte • Landwirtschaft • Führungen • Ausstellungen • Tenne • Regionalität

 
 

Optimiert für: Q U E R F O R M A T


Alle Bilder von Allgäubild

 
Allgäu-Karte wird geladen …