Das Museum für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth in Ottobeuren widmet sich der Kunst der Gegenwart und bildet einen bedeutenden kulturellen Schwerpunkt im Unterallgäu. Der Museumsneubau wurde 2014 eröffnet und trägt den Namen des in Ottobeuren lebenden Künstlers Diether Kunerth. Mit der Gründung des Hauses erhielt ein umfangreicher Bestand seiner Werke eine dauerhafte Heimat und wurde zugleich die Grundlage für ein Ausstellungskonzept geschaffen, das zeitgenössische Kunst in unterschiedlichen Ausdrucksformen präsentiert.
Das Museum versteht sich als Ort für Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie und weitere künstlerische Medien. Neben den Werken Diether Kunerths werden regelmäßig Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler gezeigt. Dadurch entsteht ein Wechselspiel zwischen der dauerhaften Präsenz des Namensgebers und immer neuen Positionen der Gegenwartskunst.
Ergänzt wird das Angebot durch Kunstwerkstätten, Workshops und Vermittlungsprogramme für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Menschen mit Behinderung. Das Museum verbindet Ausstellung, Bildung und kulturellen Austausch und schafft damit einen Raum, in dem Kunst nicht nur betrachtet, sondern auch praktisch erlebt werden kann. Die unmittelbare Nähe zur Benediktinerabtei Ottobeuren erzeugt zudem einen spannenden Kontrast zwischen historischer Baukunst und moderner Museumsarchitektur.
Der Rundgang führt durch die wechselnden Ausstellungsbereiche des Museums. Im Mittelpunkt stehen zeitgenössische künstlerische Positionen aus Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur und weiteren Ausdrucksformen. Neben Werken Diether Kunerths werden regelmäßig Sonderausstellungen mit Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Stilrichtungen präsentiert.
Das Ausstellungskonzept setzt auf thematische Vielfalt. In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Arbeiten von Elvira Bach, Markus Lüpertz, Friedrich Hechelmann, Philipp Reisacher, Miriam Vlaming, Jost Heyder, Wolfgang Volz, Sabina Bockemühl und weiteren Kunstschaffenden gezeigt. Die Bandbreite reicht von figürlicher Malerei über Fotografie bis zu experimentellen und interaktiven Formaten.
Neben klassischen Ausstellungen gehören auch Mitmachprojekte und Vermittlungsangebote zum Konzept. Kunstwerkstätten für verschiedene Altersgruppen sowie Workshops begleiten das Ausstellungsprogramm. Dadurch wird die Auseinandersetzung mit den gezeigten Werken vertieft und um praktische Erfahrungen ergänzt.
Regelmäßig wechselnde Präsentationen sorgen dafür, dass sich der Museumsrundgang fortlaufend verändert. Das Museum versteht sich damit als lebendiger Ausstellungsort für aktuelle Kunst und kulturelle Diskussionen.
Den Grundstock des Museums bilden 233 Werke des Künstlers Diether Kunerth, die dieser in eine Stiftung eingebracht hat. Der Bestand umfasst Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen und unterschiedlichen künstlerischen Techniken.
Zu den Besonderheiten des Hauses zählt die Verbindung einer dauerhaften Sammlung mit einem umfangreichen Wechselausstellungsprogramm. Dadurch werden die Werke Diether Kunerths regelmäßig in Beziehung zu zeitgenössischen Positionen anderer Künstler gesetzt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kunstvermittlung. Das Museum bietet Kunstwerkstätten für Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie Menschen mit Behinderung an. Workshops, kreative Kurse und begleitende Programme erweitern die klassische Museumsarbeit.
Die Ausstellungstätigkeit umfasst Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie und weitere zeitgenössische Kunstformen. Dadurch entsteht ein breit gefächertes Bild aktueller künstlerischer Entwicklungen.
Das Museum wurde als eigenständiger Neubau errichtet und 2014 eröffnet. Der Entwurf stammt vom Stuttgarter Atelier Lohrer, das sich mit seinem Konzept in einem internationalen Wettbewerb durchsetzen konnte.
Die Architekten entschieden sich bewusst für einen kubischen Baukörper, der einen deutlichen Kontrast zur benachbarten barocken Basilika und den historischen Klostergebäuden bildet. Damit setzt das Gebäude einen modernen architektonischen Akzent im Ortsbild von Ottobeuren.
Der Museumsbau wurde als Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst konzipiert und bietet flexible Räume für Dauer- und Sonderausstellungen. Die moderne Architektur unterstützt die Präsentation unterschiedlichster Kunstformen und schafft zugleich eine klare Abgrenzung zu den historischen Bauwerken der Umgebung.
Durch seine Lage in unmittelbarer Nähe zur Benediktinerabtei entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen zeitgenössischer Architektur und jahrhundertealter Baukunst.
Name: Museum für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth
Ort: Ottobeuren
Adresse: Marktplatz 14a,
87724 Ottobeuren
Schwerpunkte: Zeitgenössische Kunst, Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie
Besonderheiten: 233 Werke von Diether Kunerth, wechselnde Sonderausstellungen, Kunstwerkstätten, Museumsneubau
Telefon: +49 (0)8332 79 69 89-0
E-Mail: museum@ottobeuren.de
Internetseite: www.mzk-diku.de
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11–16 Uhr, Samstag und Sonntag 12–17 Uhr; saisonale Abweichungen laut Museumsangaben.
Mit der Eröffnung im Jahr 2014 erhielt Ottobeuren ein neues kulturelles Zentrum. Das Museum wurde geschaffen, um die Werke Diether Kunerths dauerhaft zu bewahren und zugleich einen Ort für zeitgenössische Kunst zu etablieren.
Der Künstler brachte 233 Werke in eine Stiftung ein, damit diese langfristig öffentlich zugänglich bleiben. Daraus entwickelte sich ein Museum, das sowohl die Arbeiten Kunerths als auch wechselnde Ausstellungen anderer Kunstschaffender präsentiert.
Seit seiner Eröffnung hat sich das Haus zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens in Ottobeuren entwickelt. Zahlreiche Ausstellungen, Kunstprojekte und Vermittlungsangebote haben das Programm geprägt. Die Verbindung aus Sammlung, Sonderausstellungen und kreativer Bildungsarbeit bildet bis heute die Grundlage der Museumsarbeit.
Durch die kontinuierliche Ausstellungstätigkeit wird die Kunst der Gegenwart in ihren unterschiedlichen Facetten sichtbar gemacht und einem breiten Publikum zugänglich gehalten.
Zeitgenössische Kunst • Diether Kunerth • Malerei • Grafik • Skulptur • Fotografie • Sonderausstellungen • Museumsneubau • Kunstvermittlung • Kunstwerkstatt • Kulturzentrum • Gegenwartskunst • Künstlernachlass • Wechselausstellungen • Ottobeuren