Der Bingstetter See liegt rund vier Kilometer südöstlich von Bad Wörishofen. Der etwa 20 ha große Stausee wird von der Wertach durchflossen und dient der Energiegewinnung.
Durch den See verläuft die Grenze zwischen den Landkreisen Unterallgäu und Ostallgäu. Das Gewässer ist etwa 500 m lang und ungefähr ebenso breit; sein Umfang beträgt rund 2 km.
Der heutige Stausee entstand in den 1950er Jahren durch den Bau einer Staumauer an der Wertach.
Der Bingstetter See liegt auf etwa 628 m Höhe. Hauptzufluss und Abfluss ist die Wertach; zusätzlich mündet der Krumbach in den See. Die Wasserfläche umfasst rund 20 ha.
Das Gewässer gehört zu einer Reihe von Wertachstauseen südlich von Bad Wörishofen. In der Umgebung liegen auch der Frankenhofener See und der Schlingener See.
Der Bingstetter See wurde in den 1950er Jahren durch den Bau einer Staumauer aufgestaut. Das zugehörige Kraftwerk dient der Nutzung der Wasserkraft. Eine Bronzetafel am Turbinenhaus verweist auf das Jahr 1955.
Im Zuge der Aufstauung wurde eine alte Furt bei Frankenhofen überflutet. Bereits 1953 entstand deshalb eine Brücke, die die frühere Querungsmöglichkeit ersetzte.
Name: Bingstetter See
Gewässertyp: Stausee
Fläche: ca. 20 ha
Länge: ca. 500 m
Breite: ca. 500 m
Umfang: ca. 2 km
Höhe: 628 m
Zuflüsse: Wertach • Krumbach
Abfluss: Wertach
Aufstau: 1950er Jahre
Anrainer: Bad Wörishofen
Der Name des Sees erinnert an die seit dem Mittelalter verschwundene Siedlung Bingstetten. Der Kraftwerksbau veränderte den früheren Talraum der Wertach deutlich und schuf den heutigen Stausee.
Die wichtigste technische Funktion des Bingstetter Sees ist die Wasserkraftnutzung. Zugleich bildet der Stausee einen markanten Abschnitt der Wertachlandschaft zwischen Bad Wörishofen und Jengen.
Bingstetter See • Bad Wörishofen • Wertach • Stausee • Wasserkraft • Unterallgäu • Ostallgäu • Frankenhofen