Der Eschacher Weiher liegt westlich von Buchenberg im Höhenzug der Adelegg. Das rund 8,6 ha große Gewässer befindet sich auf etwa 999 m Höhe und wurde im 17. Jahrhundert vom Fürststift Kempten angelegt.
Der Weiher wird vom Steckenrieder Tobelbach durchflossen. Charakteristisch sind eine große Halbinsel, eine kleine Insel nahe dem Südufer und Riedflächen im Bereich der Einlaufbuchten.
Ursprünglich diente das Gewässer unter anderem als Mühl- und Löschwasserteich sowie als Fischweiher. Heute liegt es in einem Landschaftsschutzgebiet; Baden ist in bestimmten Uferbereichen möglich.
Der Eschacher Weiher liegt in den südöstlichen Ausläufern des Buchenberger Walds. Er befindet sich rund 3,5 km westlich des Buchenberger Ortskerns und etwa 1,3 km südwestlich des Ortsteils Eschach.
Seine Wasserfläche beträgt rund 8,6 ha. Zufluss und Abfluss ist der Steckenrieder Tobelbach, der weiter über Wengener Argen, Untere Argen und Argen zum Bodensee entwässert.
Der Weiher wurde vom Fürststift Kempten angelegt. Als Entstehungsjahr werden 1677 beziehungsweise 1693 genannt. Unter Fürstabt Rupert von Bodman diente er insbesondere als Mühl- und Löschwasserteich sowie als Fischweiher für die Hofküche.
Seit 1982 steht das Gebiet unter Landschaftsschutz.
Name: Eschacher Weiher
Gewässertyp: Weiher / Staubecken
Fläche: ca. 8,6 ha
Höhe: 999 m
Zufluss: Steckenrieder Tobelbach
Abfluss: Steckenrieder Tobelbach → Wengener Argen → Untere Argen → Argen → Bodensee
Anlage: 1677 oder 1693
Besonderheiten: große Halbinsel • kleine Insel
Anrainer: Buchenberg
Riedflächen prägen die beiden Einlaufbuchten am Westufer. Eine langgestreckte Halbinsel reicht bis in die Seemitte, nahe dem Südufer liegt eine kleine Insel. Das Gewässer gehört seit 1982 zu einem Landschaftsschutzgebiet.
Wassersport ist aufgrund des Landschaftsschutzes nicht erlaubt. Baden ist jedoch in bestimmten Strandbereichen möglich. Im Weiher leben unter anderem Karpfen, Forellen, Barsche und vereinzelt Seesaiblinge.
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