Der Weißensee liegt rund vier Kilometer westlich von Füssen am Nordrand der Alpen. Der Natursee besitzt eine Fläche von 1,35 km², ist 2,31 km lang und bis zu 860 m breit. Seine maximale Tiefe beträgt 24,7 m, die mittlere Tiefe 12,2 m.
Mehrere Bäche speisen den See, darunter Bergbach, Weißenseeach, Krebsbach und Huberbach. Der Abfluss erfolgt nach Osten über die Füssener Achen. Uferorte sind Weißensee, Oberried und Moos, die heute zum Stadtgebiet von Füssen gehören.
Der Weißensee liegt in einem Landschaftsschutzgebiet und wird zum Baden, Windsurfen, Angeln und für Spaziergänge rund um das Ufer genutzt. Nur etwa 500 m südlich liegt der höher gelegene Alatsee.
Der Weißensee liegt auf 787,3 m Höhe. Seine Wasserfläche beträgt 1,35 km², der Umfang 6,1 km. Bei 2,31 km Länge und maximal 860 m Breite erreicht er 24,7 m Tiefe. Das Volumen liegt bei rund 16,52 Millionen m³, das Einzugsgebiet bei 14,6 km².
Zuflüsse sind der Bergbach im Westen, Weißenseeach und Krebsbach im Nordwesten sowie der Huberbach im Nordosten. Der Abfluss erfolgt über die Füssener Achen nach Osten.
Name: Weißensee
Gewässertyp: Natursee
Höhe: 787,3 m
Fläche: 1,35 km²
Länge: 2,31 km
Breite: 860 m
Umfang: 6,1 km
Volumen: 16,52 Mio. m³
Maximale Tiefe: 24,7 m
Mittlere Tiefe: 12,2 m
Einzugsgebiet: 14,6 km²
Zuflüsse: Bergbach • Weißenseeach • Krebsbach • Huberbach
Abfluss: Füssener Achen
Uferorte: Weißensee • Oberried • Moos
Anrainer: Füssen
Der Weißensee verdankt seine Form vor allem den Eiszeiten und dem Lechgletscher; bei der Ausbildung des Beckens dürfte auch Toteis eine Rolle gespielt haben.
753 vermachte der fränkische König Pippin den See mit seinem Umland dem Augsburger Bischof Wikterp zugunsten der neu geschaffenen Klosterzelle Sankt Mang. Nach mehreren Besitzwechseln erwarb die Stadt Füssen den See samt Fischereirecht im Jahr 1928 aus privater Hand.
Der Name wird entweder mit weiß schimmernden Kalkablagerungen im See oder mit einem um etwa 600 hier ansässigen Alemannen namens Wizo in Verbindung gebracht.
Der Weißensee liegt in einem Landschaftsschutzgebiet. Die Uferlandschaft wird von Wiesen, Wald und den voralpinen Höhenzügen geprägt.
Im See kommen unter anderem Renken, Zander und Hechte vor. Auch Wasservögel wie Schwäne, Haubentaucher und Blässhühner gehören zum beobachtbaren Artenspektrum.
Der Weißensee ist ein Bade- und Freizeitsee. Am Ufer bestehen öffentliche Bademöglichkeiten; der Badestrand fällt flach ab und wird besonders von Familien genutzt.
Der See eignet sich außerdem zum Windsurfen. Besonders geschätzt werden die morgendlichen Windverhältnisse. Angeln ist mit Angelkarte möglich. Ein rund 6,2 km langer Rundweg erschließt das Seeufer zu Fuß.
Natursee • Weißensee • Füssen • 1,35 km² • 24,7 m Tiefe • Lechgletscher • Toteis • Füssener Achen • Landschaftsschutz • Baden • Windsurfen • Angeln • Sankt Mang