Der Kleine Ursee liegt nördlich von Isny im Allgäu bei Beuren, unmittelbar am Taufach-Fetzachmoos. Der 5,5 ha große Natursee entstand gegen Ende der letzten Eiszeit vor rund 16.000 Jahren in einem Toteisloch.
Mit einer mittleren Tiefe von 3,5 m und einer maximalen Tiefe von 5,9 m umfasst der See rund 192.000 m³ Wasser. Entwässerungsgräben speisen ihn; sein Ablauf führt über einen Verbindungsgraben in den Großen Ursee und weiter über Fetzachgraben, Eschach und Iller zur Donau.
Der Kleine Ursee liegt in einer besonders wertvollen Moor- und Feuchtlandschaft. Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet und Biotopschutz sichern den Naturraum; seit 2000 wird der See im Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen untersucht.
Der Kleine Ursee liegt auf rund 695 m Höhe nordöstlich von Beuren. Seine Wasserfläche umfasst 5,5 ha, das Einzugsgebiet rund 95 ha. Der See ist im Mittel 3,5 m und maximal 5,9 m tief.
Mehrere Entwässerungsgräben führen dem See Wasser zu. Über einen künstlichen Verbindungsgraben gelangt sein Abfluss in den Großen Ursee; von dort führt der Gewässerweg über Fetzachgraben, Eschach, Aitrach und Iller zur Donau.
Der Kleine Ursee entstand vor etwa 16.000 Jahren gegen Ende der letzten Eiszeit in einem ehemaligen Toteisloch am Innenrand der äußeren Jungendmoräne.
Seine Entwicklung ist eng mit der benachbarten Moorlandschaft verbunden. Der wachsende Moorkörper veränderte über Jahrtausende das Relief rund um die beiden Urseen und prägte das heutige Taufach-Fetzachmoos.
Name: Kleiner Ursee
Gewässertyp: Natursee / Toteissee
Entstehung: vor ca. 16.000 Jahren
Fläche: 5,5 ha
Höhe: ca. 695 m
Mittlere Tiefe: 3,5 m
Maximale Tiefe: 5,9 m
Volumen: ca. 192.000 m³
Einzugsgebiet: 95 ha
Zuflüsse: Entwässerungsgräben
Abfluss: Großer Ursee → Fetzachgraben → Eschach → Aitrach → Iller → Donau
Schutz: Naturschutzgebiet • FFH-Gebiet • Biotop
Nutzung: Angelfischerei
Ort: Isny im Allgäu
Der Kleine Ursee gehört zum geschützten Moor- und Feuchtgebiet Taufach-Fetzachmoos mit Urseen. Das Gewässer ist als Bestandteil eines Naturschutzgebiets, eines FFH-Gebiets und als Biotop geschützt.
Seit 2000 gehört der See zum Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen. Untersucht werden unter anderem Nährstoffgehalte, Trophie und Wasserpflanzen; 2023 wurden Kleine Wasserlinse und Teichlinse nachgewiesen.
Der Kleine Ursee ist kein klassisch erschlossener Badesee. Im Vordergrund stehen die Moorlandschaft und der Schutz des Gewässers.
Als Nutzung ist Angelfischerei dokumentiert. Das Gewässer befindet sich in Privatbesitz und ist nach den Angaben des Seenprogramms nicht verpachtet.
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