Heimertingen

Schon aus weiter Ferne zu erkennen, ist die Gemeinde "Heimertingen" im schwäbischen Unterallgäu. Zu erkennen ist hier das Wahrzeichen der kleinen Gemeinde, die Pfarrkirche des Dorfes auf der Illerhochstraße. Sie ist ebenso sehenswert, wie der alte Pfarrhof, der im 16. Jh. Im Fachwerkbau erstellt wurde. Im Juli 1525 begann eine sehr schlimme Zeit für die Gemeinde "Heimertingen". Genau am 11.07. 1525, zog der Bauernjörg samt seinen Truppen in die Gemeinde ein und lagerte dort sechs lange Tage. Als die Soldaten abzogen, legten sie ein Feuer das mehr als die Hälfte der gesamten Anwesen niederbrannte. Noch schlimmer aber sollte der 30. Jährige Krieg für die Gemeinde werden. Der schwedische Feldmarschall Hörn gefolgt von kaiserlichen Truppen kamen in den Ort und plünderten, brandschatzten und mordeten sodass am Ende des Krieges nur noch 250 Einwohner dieses schreckliche Erlebnis überlebten.


Heute jedoch ist aus der Gemeinde ein schmuckes kleines Dorf geworden welches Touristen durch seine Menschen und die herrliche Natur begeistert. Unterkünfte wie moderne Hotels, Ferienwohnungen, Ferienhäuser oder gemütliche Gaststätten stehen den Urlaubsgästen zur Verfügung. Familien fühlen sich auf den Bauernhöfen sehr wohl. Zimmer mit Frühstück, mit frischen teilweise frischen selbst hergestellten Lebensmitteln. Ferien auf einem Bauernhof, sind nicht nur für Kinder sehr interessant, sondern auch Erwachsene begeistern sich immer mehr für diese Art von Urlaub.

Spaziergänge in die umliegende Umgebung, Wanderungen an der frischen Luft, lassen den Urlaub im Allgäu zu etwas besonderem werden. Besonders reizvoll ist das kleine Dorf Heimertingen im Winter. Durch den weißen Schnee wird die Gemeinde in eine Märchenwelt verwandelt.