Wangen im Allgäu

Das Allgäu ist weit über die Grenzen hinaus für einen erholsamen Urlaub bekannt. Das liegt nicht zuletzt an dem wunderschönen Panorama, sondern auch an der einzigartigen Natur. Während man als Tourist auf einer grünen saftigen Wiese ein romantisches Picknick veranstaltet, liegt auf den umliegenden Bergen noch der weiße Schnee. Schöne kleine Städte sind in der Allgäuer Umgebung verteilt. Eines dieser romantischen kleinen Städtchen ist "Wangen", im Allgäu. Der erste Eindruck, den der Tourist von Wangen im Allgäu erhält, ist, dass die heitere und gastfreundliche Stadt wohl aus einem Bilderbuch entsprungen ist. Bereits seit 1217, existiert Wangen im Allgäu. Als Urlaubsgast fühlt man sich ins Spätmittelalter zurückgesetzt. Doch der Schein trügt, im Ort gibt es einige sehr schöne gemütliche Hotels, die nicht nur die traditionelle Brotzeit servieren, sondern auch exzellente und außergewöhnliche Gerichte.

Im Jahr 1539 wurde die Innenstadt von Wangen durch ein Feuer fast zerstört. So wie das gemütliche Städtchen heute dasteht, so wurde es wieder aufgebaut und bis heute wurde nicht wesentliches verändert. Die kleine Altstadt von Wangen im Allgäu steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Wangen erarbeitete sich sein Ansehen und seinen Reichtum durch den Verkauf von Leinwänden. Diese wurden in einer Leinwandweberei in Isny hergestellt und überwiegend nach Italien verkauft. Auch mit der Sensenschmiede verdiente Wangen gutes Geld. Diese Geräte gingen dann in die Schweiz und nach Lothringen. Die architektonischen kleinen Häuser in der Stadt Wangen entpuppen sich oftmals als Ferienwohnungen oder auch Ferienhäuser, die gerne an Urlaubsgäste vermietet werden. Doch auch Apartments sind in der kleinen Stadt vorhanden. Besonders eindrucksvoll präsentiert sich die spätgotische Pfarrkirche "St. Marien" und das Rathaus. Das Rathaus wurde an dem aus dem 14. Jh. stammenden Pfefferturm gebaut und dient seither an diesem Platz seinen Aufgaben. Das Rathaus wurde in gotisch und barock erweitert, diese Bauperioden sind für den Touristen sehr gut erkennbar. Der Maler, "Andreas Rauch", hat Wangen im Jahr 1611 aus der Vogelperspektive gemalt. Dieses Bild kann im Rathaus bewundert werden. Noch heute gilt dieses Bild als Generalstabsplan, nach dem die Stadt restauriert wird.

Das Lindauer Tor, samt seinen Wasserspeiern, sowie auch das Ravensburger Tor, befinden sich in der Nähe des Rathauses. Auch ein aus dem 16. Jh. Stammendes Kornhaus befindet sich in Wangen. Auch die alte Eselsmühle, die dank eines rekonstruierten Mühlrades und dem alten Mahlstock, noch voll funktionstüchtig ist. Die Eselsmühle ist gleichzeitig auch das Heimatmuseum der Stadt Wangen.
Wangen wird auch als die "Brunnenstadt" bezeichnet. In der kleinen Stadt befinden sich Sage und Schreibe über 20 Brunnen. Die Herkunft der Brunnen erfahren neugierig gewordene Touristen im Heimatmuseum, der Eselsmühle". Auf den umliegenden Bauernhöfen besteht die Möglichkeit, einen Bauernhofurlaub zu verbringen. Teilweise werden die Zimmer mit Frühstück angeboten, damit der Urlaubsgast die Gelegenheit bekommt, ein echtes Bauernfrühstück genießen zu können. Natürlich können Touristen auch eine der gemütlichen Pensionen als Unterkunft wählen und nach einer schönen Wanderung in eine der urgemütlichen Gaststätten einkehren.

Selbstverständlich eignet sich die Umgebung in Wangen auch zum Wandern oder Spazierengehen. Bei diesen Aktivitäten zeigt sich die sehr schöne und einzigartige Natur von ihrer schönsten Seite.