Ronsberg

liebenswerter Ort mit Tradition

Der Markt Ronsberg liegt in der Ferienregion Allgäu auf einer Höhe von 701 m üNN im Städtedreieck Memmingen-Kaufbeuren-Kempten; der Ort im Talverlauf der Östlichen Günz zwischen Obergünzburg und Markt Rettenbach gehört politisch zum Landkreis Ostallgäu, Regierungsbezirk Schwaben (Bundesland Bayern). Auf einer Gemeindefläche von 16,53 km⊃2; leben rund 1.700 Einwohner, sie verteilen sich neben dem Hauptort Ronsberg auf 15 weitere, verstreut liegende Ortsteile; diese heißen Bihls, Birkach, Buchstock, Dingisweiler, Grub, Hohenbühl, Kappelhof, Meuren, Neuenried, Oberweiler, Schochen, Sigmaiers, Unterweiler, Wolfs und Zadels. Die hügeligen Landschaftsformen im Allgäu bringen es naturgemäß mit sich, dass gewisse Höhenunterschiede zwischen den einzelnen Ortsteilen auftreten; so liegen z.B. Ronsberg und Dingisweiler (776 m üNN) in Bezug auf die Höhe 75 m auseinander. Wenn Sie den Urlaub oder die Ferien hier bei uns in Ronsberg verbringen wollen, so können Sie sich auf eine abwechslungsreiche, vielfältig strukturierte Landschaft freuen.


Die Geschichte unseres Ortes beginnt mit dem Bau einer Stammburg durch die Herren von Ursin um das Jahr 1130, die Linie dieses Adelsgeschlechtes kann bis in das 10. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Die Burg wurde auf dem „Berg des Ruom“ errichtet, woher sich der Ortsname „Ronsberg“ ableitet; die Ursin-Ronsberger gründeten 1183 auch das nahe gelegene Benediktinerkloster Irsee. Das älteste Siegel von Ronsberg mit einer Löwendarstellung stammt aus dem Jahr 1441, was die damalige Bedeutung des Ortes belegt; 1546 erhielt Ronsberg die Marktrechte. Im 16. Jahrhundert entstand aus der vorhandenen Schmiede eine Papiermühle, 1612 stürzte die fast 500-jährige Burg ein; das Areal wurde im November 1787 zum Friedhof mit Kapelle umgewandelt. Seit 1803 gehört unser Ort zu Bayern, und im Jahr 1818 erfolgte durch das Gemeindeedikt die Gründung der heutigen Gemeinde Ronsberg. Die erste Pfarrkirche wurde 1857 eingeweiht, für den Nachfolgebau (Kirche Mariä Himmelfahrt) im Ortszentrum war am 15. August 1960 die Grundsteinlegung, daneben gibt es noch die Kapelle des Heiligen Leonhard in Dingisweiler.

Die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gemeinde beruht auf der Kombination aus Industriebetrieb, Handwerk und Landwirtschaft; eine intakte Infrastruktur und ein reges Vereinsleben zeichnen unseren kleinen Ort aus. Die idyllische Landschaft zieht viele Gäste an, die hier einen ruhigen Urlaub oder die Ferien mit den Kindern verbringen möchten. Viele Bauernhöfe bieten deshalb vermehrt Ferienhäuser oder Ferienwohnungen bzw. Apartments an, der Urlaub auf dem Bauernhof lohnt sich v.a. für Familien. Damit die Ferien nicht langweilig werden, können Sie z.B. Ausflüge nach Obergünzburg (Heimatmuseum mit Südseesammlung), zum Kloster Irsee oder zur Barockkirche in Ottobeuren unternehmen; bei Wanderungen oder Radtouren in der näheren Umgebung kommen Sie unweigerlich in „Teufelsküche“ - das ist ein geschütztes Naturdenkmal südlich von Ronsberg.