Ostallgäuer Orte - Übersicht

 
 
Germaringen, Ostallgäu

Germaringen

 
 

Germaringen liegt zwischen Kaufbeuren und Bad Wörishofen am Rand des Allgäus. Die Landschaft ist sanft hügelig, von Feldern, Streuobstwiesen und kleinen Wäldern geprägt und eröffnet bei klarer Sicht eindrucksvolle Alpenblicke. Die Gemeinde vereint dörfliche Ruhe mit Nähe zur Stadt und bietet damit sowohl Erholung als auch kurze Wege.

Freizeitmöglichkeiten sind reichlich vorhanden: Wanderwege führen zu Kapellen und Aussichtspunkten wie dem Georgiberg, Radstrecken durchqueren die Kulturlandschaft und im Winter gibt es Loipen und Möglichkeiten zum Schneeschuhwandern. Tennis, Eisstockschießen und Sportanlagen ergänzen das Angebot. Kulturinteressierte finden in den Kirchen – allen voran die Wallfahrtskirche Sankt Wendelin – kunsthistorische Schätze.

Unterkünfte sind vorhanden.

Für Einheimische bietet Germaringen eine hohe Lebensqualität. Die Grund- und Mittelschule, Kindergärten, Vereine und ein reges Kulturleben prägen die Gemeinde. Verkehrsmäßig ist der Ort durch die Nähe zu Kaufbeuren und den Anschluss an die Bundesstraße 12 gut angebunden.

Germaringen, Ostallgäu
Germaringen, Ostallgäu
 

Untergermaringen zählt zu den ältesten Orten im Landkreis, gegründet um 500 durch die alemannische Sippe eines Germar. Erstmals erwähnt wurde es 1183, Obergermaringen folgte 1295. Beide Orte standen unter der Herrschaft der Freien Reichsstadt Kaufbeuren.

Kirchengeschichte ist in Germaringen besonders präsent: Die romanische Kirche St. Georg auf dem Georgiberg entstand um 1180 und bewahrt bedeutende Fresken mit Darstellungen aus der Bibel und der Georgslegende. Die Wallfahrtskirche Sankt Wendelin in Obergermaringen wurde 1697 bis 1727 erbaut und entwickelte sich zu einem bedeutenden Pilgerziel, zu dem bis in die Neuzeit Gläubige aus vielen Gemeinden kamen. In Ketterschwang entstand 1757 bis 1758 die Rokokokirche Sankt Jakobus mit Fresken von Johann Baptist Enderle.

Der Dreißigjährige Krieg und Pestzüge wie 1635 trafen die Region schwer, dennoch konnten sich die Dörfer behaupten. Mit der Säkularisation 1803 kam Ketterschwang, das zur Reichsabtei Irsee gehörte, an Bayern. 1818 entstanden die politischen Gemeinden.

Die Vereinödung im 19. Jahrhundert prägte die Siedlungsstruktur: Gehöfte wurden aus den Dörfern hinausverlegt und der Charakter der offenen Flur entstand. Schulen und Vereine entwickelten sich, landwirtschaftliche Genossenschaften förderten die Milchverarbeitung.

Im 20. Jahrhundert war Germaringen geprägt von bäuerlicher Tradition, Handwerk und neuen Arbeitsplätzen in Kaufbeuren. Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Peter Dörfler oder der Musiker Ernst Mosch wirkten hier. Mit dem Zusammenschluss von Ober- und Untergermaringen 1972 und dem Beitritt von Ketterschwang 1978 entstand die heutige Gemeinde.ein Schlachthaus für die hiesige Landwirtschaft und Privatschlachtungen sowie ein weiterer Turnraum für u.a. die Korbballer aus Ketterschwang.

Kontakt

Gemeinde Germaringen
Westendorfer Straße 4 a
87656 Germaringen

Tel.: 08341 / 9775-0
Fax: 08341 / 9775-55
E-Mail: info@germaringen.de

Besonderheiten

  • Waldlehrpfad am Georgiberg
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Gastronomie
  • Wandern
  • Radfahren
  • Schwimmen
  • Langlauf
  • Schneeschuhwandern
  • Eisstockschießen
  • Tennis